Wer spricht wen? Welche Stars haben in Deutschland die selben Stimme? Was passiert wenn Schauspieler mit den gleichen Stimmen im selben Film mitspielen und was, wenn ein Sprecher stirbt?

Jäger und Nathan sind übrigens gut befreundet und führen regelmäßig gemeinsame Lesungen durch. Moderiert werden diese in der Regel von Oliver Rohrbeck, der ebenfalls ein vielbeschäftigter Synchronsprecher ist. Begonnen hat er seine Karriere als Grisu, der Feuerwehrdrache in der gleichnamigen Zeichentrickserie. Später sprach er Malcolm-Jamal Warner (als Theo in «Die Bill Cosby Show»), Greg Germann (als Richard Fish in «Ally McBeal»), Chris Rock («Bad Company»), Michael Rapaport (als Danny Hanson in «Boston Public» und als Donald Self in «Prison Break») und vor allem Ben Stiller («Nachts im Museum»). Witzigerweise übernahm er im Film «Swing Kids» auch einmal die Rolle von Christian Bale, sodass diese Erfahrung die drei Sprecher verbindet.
Rohrbeck sprach auch Mike Meyers in den beiden «Wayne’s World»-Filmen. Dabei ist es erstaunlich, dass Mike Meyers in Deutschland keine feste Synchronstimme hat. In den letzten beiden «Austin Powers»-Filmen und in «Der Love Guru» lieh ihm Komiker Rick Kavanian seine Stimme. Bei den drei «Shrek»-Filmen wurde er allerdings durch 80er-Jahre-Schaupiel-Schönling Sascha Hehn («Die Schwarzwaldklinik») synchronisiert.
Die meisten Menschen sollten Oliver Rohrbeck vor allem durch die Hörspielreihe «Die drei Fragezeichen» kennen, bei der er in weit über 100 Folgen den ersten Detektiven Justus Jonas spielt. Auch die Stimmen seiner Kollegen Peter Shaw (zweiter Detektiv) und Bob Andrews (Recherchen und Archiv) haben in der Synchron-Branche ein festes Standbein gefunden. Peter wird von Jens Wawrczeck gesprochen, den man auch als Patton Oswalt (als Spence Olchin in «King of Queens») und Michael Landes (als Jimmy Olsen in «Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark») kennt.
