
All diese Probleme hatten die neuen Ausgaben, die seit Ende August liefen, nicht mehr. Fortan war die Sendung wieder auf ihrem ursprünglichen Sendeplatz, dem Freitag gegen 22.30 Uhr, zu sehen. Von einem Quotenhit konnte jedoch nach wie vor keine Rede sein. Schon die erste Ausgabe vom 31. August lief schwach.
Im Schnitt sahen nur 2,92 Millionen Menschen zu, das führte zu einem Marktanteil von 14,5 Prozent. Auch in der werberelevanten Zielgruppe hätte es besser laufen müssen: 1,33 Millionen Zuschauer entsprachen hier lediglich 16,1 Prozent Marktanteil. Dabei hätte man mit «Wer wird Millionär?» auf ein richtig starkes Vorprogramm bauen können. Das Quiz mit Günther Jauch erzielte nämlich noch 20 Prozent. In Woche zwei ging es dann für «Es kann nur E1NEN geben» auf 14,9 Prozent hinab, die Reichweite ging um 0,31 Millionen zurück und lag nun bei 2,61 Millionen.

Am 14. September sollte sich die Lage etwas entspannen, der Zielgruppenmarktanteil kletterte auf anständige 17,6 Prozent. Und das, obwohl man mit der «Bülent Ceylan Show» einen wesentlich schwächeren Vorlauf hatte, denn diese kam nicht über 14,9 Prozent

Andersrum war es ausnahmsweise mit der vorläufig letzten Ausgabe, als «Es kann nur E1NEN geben» mit 12,9 Prozent Marktanteil einen neuen Negativrekord stemmte und «Die Bülent Ceylan Show» im Vorfeld 13,4 Prozent erzielte. «Es kann nur E1NEN geben» war demnach weder Fisch, noch Fleisch. Mal lief es gut, mal okay und mal eben ganz schlecht.
Dass sich die Sendung aber des Öfteren gegenüber ihrem Vorprogramm steigern konnte, darf durchaus positiv gewertet werden. Im Schnitt kamen die fünf Ausgaben auf 2,49 Millionen Zuschauer, 1,32 Millionen waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Das hatte durchwachsene Marktanteile von 12,0 und 15,3 Prozent Marktanteil zur Frage. Ob das für eine Fortsetzung reicht, darf bezweifelt werden.