Quotencheck

«Verliebt in Berlin»

von  |  Quelle: Sat.1
Von unterdurchschnittlichen Quoten und kleinen Erfolgserlebnissen: Der Verlauf von «Verliebt in Berlin».

Was hat Sat.1 nicht alles versucht um die zweite Staffel der Telenovela «Verliebt in Berlin» zum Erfolg zu machen. Hauptdarstellerin Laura Osswald wurde zurückgeholt, Alexandra Neldel kam und ging, zahlreiche neue Charaktere wurden nachträglich eingefügt. All das half aber nichts. Die Quoten sind weiterhin zu schwach, in den kommenden Wochen fällt die letzte Klappe für die Sat.1-Serie.

Beginnen wir im Juni 2007 mit unserem Quotenrückblick – die 200. Folge mit Tim Sander flimmerte gerade über den Bildschirm und «Verliebt in Berlin» bewegte sich weiterhin klar unterhalb des Senderschnitts. 9,8 Prozent Marktanteil wurden im Schnitt gemessen in der letzten Juniwoche 2007. Aber immerhin gab es bei den Reichweiten Ausreißer nach oben: Teilweise sahen 2,10 Millionen Menschen die Geschichten rund um Kerima. Da konnte sich der Sender freuen, denn es sollte eine ganze Zeit dauern, bis man wieder auf mehr als zwei Millionen Zuseher kam.



Auch wenn man in der ersten Juliwoche mit durchschnittlich 1,99 Millionen Zusehern (Episode 2x210) noch einmal an der magischen Marke kratzte, es sah nicht gut aus in den angesprochenen fünf Tagen. Sogar auf unter 1,60 Millionen Zuschauer gingen die Reichweiten zurück. Mit nur acht Prozent Marktanteil stellte die Telenovela am ersten Juli-Freitag 2007 sogar ein historisches Tief auf. So verwundert es nicht, dass man im Wochenschnitt nur auf neun Prozent Marktanteil bei den Jungen kam.

In der Folgewoche lief es dann schon ein wenig besser. Gleich zweimal nagte man gewaltig an der Zwei-Millionen-Zuschauer-Marke (beide Male sahen im Schnitt 1,99 Millionen Menschen zu) und beim jungen Publikum erzielte man sogar zweistellige Marktanteile. So erfreulich sich das anhört, unter dem Senderschnitt lag die Serie dennoch jedes Mal. Im Schnitt sprangen in der genannten Woche 9,5 Prozent Marktanteil heraus. Auf diesem Wert kam die Serie auch in der Woche vom 16. Juli bis 20. Juli 2007. Zwar verlor die Serie hier an Reichweite – im Schnitt sahen nur noch 1,70 Millionen Bundesbürger ab drei Jahren zu – bei den Werberelevanten hielt man sich jedoch stabil.



Und auch in der letzten Juliwoche 2007 sah es so aus wie gehabt. Im Durchschnitt sahen 9,5 Prozent der 14- bis 49-Jährigen die Geschichten rund um Kim, Hannah und Bruno. Zum Wochenende knackte die Telenovela erneut die Zehn-Prozent-Marke und lag mit 10,5 Prozent (Freitag) immerhin auf Senderschnitt. Diesen Wert schaffte man auch am darauf folgenden Dienstag – dem letzten Julitag 2007 – ein weiteres Mal. Doch auch die Ausbrüche nach oben konnten den Wochenschnitt nicht signifikant steigern. Mit 9,6 Prozent bewegte er sich nach wie vor auf einem zu niedrigen Niveau. Erst in der vergangenen Woche gelang dann ein klarer Ausreißer: Im Schnitt kam die Serie auf über zehn Prozent Marktanteil.

Am ersten Mittwoch im August 2007 sahen erstmals auch wieder mehr als zwei Millionen Menschen das tägliche Format und mit 11,4 Prozent Marktanteil holte Tim Sander am ersten Augustmontag 2007 die beste Quote bei den 14- bis 49-Jährigen seit dem 28. Juni 2007. Drei der gezeigten fünf Episoden holten zweistellige Marktanteile in der wichtigen Gruppe.



Betrachtet man alle gezeigten Folgen, so kann man sagen, dass die Serie derzeit im Schnitt noch immer ein Erfolg ist. 11,5 Prozent der Werberelevanten verfolgten die bisher gezeigten Ausgaben. Der gute Schnitt ergibt sich aber nur, weil die ersten Folgen klar besser liefen und teilweise bei über 20 Prozent Marktanteil lagen. Im Schnitt verfolgten bislang knapp 2,30 Millionen Menschen die Fortsetzung der einstigen Erfolgsserie.

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