Fakt ist: Ein wahnsinniger Publikumshit ist «Hilf mir!» in den letzten zwei Monaten zu keinem Zeitpunkt gewesen. So lief die erfolgreichste Ausstrahlung der jüngeren Vergangenheit am 4. August, als es für die gezeigte Folge zu überdurchschnittlichen 8,6 Prozent in der Zielgruppe reichte. Insgesamt schauten an diesem Tag 0,34 Millionen Menschen zu, was beim Gesamtpublikum zu 3,3 Prozent führte. Noch zwei weitere Male gelang es den 15 Uhr-Folgen im August, die Marke von acht Prozent zu überspringen. Doch die punktuellen Erfolge täuschen über das Gesamtbild hinweg, das weniger rosig ausfiel.

So kam das Format im gesamten Juli durchschnittlich nur auf 5,2 Prozent der Umworbenen, wobei gleich drei Folgen sogar bei weniger als vier Prozent Marktanteil landeten. Die schwächste Episode lief dabei am 5. Juli, als ab 15 Uhr nur 0,08 Millionen Gesamtzuschauer ermittelt werden konnten. Während sich daraus schon bei den Umworbenen schlechte 1,8 Prozent ergaben, landete man beim Gesamtpublikum sogar nur bei desaströsen 0,8 Prozent. Und wenngleich es für die 21 Folgen am Ende zu 0,21 Millionen Zuschauern und 1,8 Prozent reichte: Ein Erfolg sieht anders aus.
Nachdem es im August mit durchschnittlich 5,6 Prozent (unter anderem wegen der drei stärkeren Folgen, die bei mehr als acht Prozent landeten) etwas versöhnlicher aussah, fiel der September auf schwache 5,2 Prozent der Werberelevanten zurück . Hier wussten lediglich die Folgen am 5. September sowie am 14. September mit 7,9 und 7,4 Prozent so richtig zu überzeugen. Sieben der elf Episoden holten im Gegenzug 5,5 Prozent oder weniger.

Äußerst problematisch verhielt es sich zudem mit der Quote beim Gesamtpublikum, die ebenfalls in sieben Fällen unter der Marke von zwei Prozent verharrte. Wenngleich dieser Wert für die Werbewirtschaft von weniger großem Interesse sein dürfte: Die Tatsache, dass RTL II seinen Senderschnitt bei allen ziemlich genau halbierte, ist nicht wirklich ein Ruhmesblatt für «Hilf mir!».

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