![](https://www.quotenmeter.de/ratings/special/2022/schlossgoldbach_dea1_marktanteile.gif)
Als Sat.1-Chef Daniel Rosemann bei den diesjährigen Screenforce Days, der Programmvorstellung der neuen Saison, mit einer neuen Sketch-Comedy aufwartete, kam die Ankündigung somit gleich mehrfach überraschend. Comedy-Formate sind kaum noch Teil der Programmstruktur des Bällchensenders, der sich an Frauen ab 40 richten will. Zum anderen verriet Rosemann wenige Woche vor der Präsentation noch in einem Interview, dass Comedy aufgrund der vielen Problemfelder im Sat.1-Programm „derzeit keine Priorität“ hätte und ohnehin „wie deutsche Fiction eine gründliche Vorbereitung“ brauche.
Zwar wurden nicht restlos alle Scheinwerfer auf «Schloss Goldbach – Promis viel zu nah» gerichtet, doch der späte Mittwochabend an das durchaus erfolgreiche «Paar Love» ist durchaus mit dem «switch reloaded»-Sendeplatz vergangener Tage vergleichbar. Die Premiere erfolgte dennoch unter dem Radar, denn am selben Abend bestritt die Nationalmannschaft in England gegen Frankreich ihr EM-Halbfinale, sodass sich «Paar Love» mit einer Million Zuschauer und nur 5,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe begnügen musste. Dementsprechend schwach lief es auch für «Schloss Goldbach» zum Auftakt. Am 27. Juli schalteten 0,35 Millionen Zuschauer ein, von denen 0,13 Millionen aus der Zielgruppe stammten. Mit Marktanteilen von 2,0 Prozent bei allen und 3,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen lief es denkbar schlecht.
![](https://www.quotenmeter.de/ratings/special/2022/schlossgoldbach_dea1_reichweiten.gif)
Bei der zweiten Folge sank zwar das Interesse ab 22:56 Uhr auf 0,29 Millionen Zuschauer, aufgrund des schwächeren Gegenprogramms stieg aber die Einschaltquote auf 2,4 Prozent. 0,10 Millionen Umworbene bescherten Sat.1 3,7 Prozent. Am 10. August wollten die Sketche von Marti Fischer, Katrin Ingendoh, Luisa Wietzorek, Jenny Bins, Michael Meichßner, Khalid Bounouar und Tobias John von Freyend 0,33 Millionen Zuschauer ab drei Jahren nicht verpassen. Der Marktanteil kletterte auf weiterhin katastrophale 2,7 Prozent. Immerhin: Mit 0,18 Millionen jungen Zuschauern rutschte das Format in den annehmbaren Quoten-Bereich von 6,0 Prozent.
![](https://www.quotenmeter.de/ratings/special/quotenmeter/quotenmeter_2019_040.png)
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel