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Voss-Tecklenburg reagierte und brachte Lohmann, Schüller und Carolin Simon, doch auch die Wechsel sollten bis in die Schlussphase keine Durchschlagskraft erzeugen. Dann ging es jedoch denkwürdig Schlag auf Schlag. 90 +1: Lea Schüller trifft per Kopf zum 1:2 nach Ecke von Caro Simon. 90 +10, es waren exakt zehn Minuten Nachspielzeit angezeigt worden, es trifft Alexandra Popp nach Flanke von Svenja Huth zum 2:2. Der holprige WM-Test scheint ein versöhnliches Ende zu finden, doch schockt Banda bei 90 +12 das gesamte Stadion. Klara Bühl kann einen Einwurf nicht bei einer Mitspielerin platzieren, Sambia schaltet schnell um, Hendrich kommt der Sambia-Stümerin nicht hinterher. Branda lupft aus 20 Meter über die nicht fehlerfrei wirkende Merle Frohms zum Endstand von 2:3 (90 +12) aus DFB-Sicht.
Den Test live im Ersten sahen 3,17 Millionen Zuschauer, womit zumindest eine erste Kulisse für die anstehende «Weltmeisterschaft» geschaffen wäre. Der Marktanteil von 16,7 Prozent dürfte gefallen, während am jüngeren Markt 13,4 Prozent erreicht wurden. Hierzu brauchte es 0,46 Millionen 14- bis 49-Jährige. Wie also auch auf dem Platz kam noch nicht die ganze große (TV-)Euphorie auf. Das wird deutlicher mit Blick auf die Primetime im Zweiten. «Ein Fall für zwei» schlägt den DFB-Auftritt mit 3,85 Millionen Zuschauern im Gesamten und ist mit 0,38 Millionen Jüngeren dem Fußball ebenfalls auf den Fersen. Auch «Letzte Spur Berlin» im Anschluss an den 20:15 Uhr-Krimi liegt mit 3,52 Millionen Zuschauern noch vor dem Fußball. Jüngst wurde die Entscheidung öffentlich, dass ARD und ZDF alle Partien der «WM der Frauen» live übertragen, soll dies ein Erfolg werden, braucht es noch etwas mehr Aufmerksamkeit.
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