Am Sonntag strahlte die ARD aus der Reihe «Tatort» die Episode "Wem Ehre gebührt" aus. Schon zuvor äußerte sich die Alevitische Gemeinde Deutschlands negativ über die Produktion, wie der NDR mitteilte, nehme man aber die Kritik ernst.
Der Programmdirekter der ARD, Volker Herres, betonte: "Es geht in dieser «Tatort»-Folge nicht darum, religiöse Gefühle zu verletzten oder Vorurteile gegen die alevitische Glaubensgemeinschaft zu untermauern."
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In diesem Zusammenhang verweist der Norddeutsche Rundfunk auf die Kritik der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Dieser Tatort basiert auf der Prämisse, dass die Wahrheit einer Familiengeschichte individuell und vielschichtig ist." Die Süddeutsche Zeitung bewertete die Reihe mit "Der Tatort weckt beim Zuschauer die Sensibilität dafür, wie ausdifferenziert die Migrantenszene ist - und wie wenig Deutsche darüber wissen."