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Eine deutliche Steigerung erfuhr «Cold Case», das zuletzt wenig Anlass zur Freude gab, dieses Mal aber das stärkste Primetime-Format von kabel eins wurde. Mit 750.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren sowie 6,4 Prozent Marktanteil konnte sich die amerikanische Krimiserie überhalb der Sollmarke platzieren. 1,19 Millionen schauten insgesamt zu, was zu einem Marktanteil von ordentlichen 4,0 Prozent reichte. Kein Erfolg war dagegen «Medium» vergönnt. Für die Serie mit Patricia Arquette blieben nur noch 540.000 junge Zuschauer dran, der Marktanteil belief sich auf schwache 5,4 Prozent. Insgesamt ein ziemlich durchwachsenes Ergebnis für einen Abend voller Neuausstrahlungen.
Schuld daran ist vor allem VOX, das mit seinen in direkter Konkurrenz gesendeten Serien deutlich bessere Werte einfuhr und das, obwohl einzig von «The Closer» neue Folgen gesendet werden. Die Serie kam mit 1,08 Millionen jungen Zuschauern und 9,2 Prozent Marktanteil auf die besten Werte in der Primetime und konnte auch insgesamt mit 2,05 Millionen Zuschauern die beste Reichweite des Abends verbuchen. Aber auch «CSI: New York» und «Law & Order: SVU» ließen mit 9,1 Prozent und 9,0 Prozent kabel eins klar hinter sich, obwohl es sich nur um WIederholungen handelte. Die zweite Folge «Law & Order: SVU» kam zu später Stunde sogar auf 10,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und 9,6 Prozent bei allen Zuschauern.