Neue «Tatort»-Ausgabe so schwach wie seit fünf Monaten nicht mehr

Die neuste Folge konnte nicht mit den anderen Episoden mithalten, die in den vergangenen Monaten ausgestrahlt wurden.

Der gestrige «Tatort: Letzter Ausflug Schauinsland» führte nach Freiburg. Dort wurde die Psychologin und Psychiaterin Lisa Schieblon erwürgt im Kofferraum ihres Wagens gefunden. Daraufhin machten sich die Ermittler Franziska Tobler und Friedemann Berg an die Arbeit. Durch das verlängerte Pfingstwochenende gab es für alle Krimifans direkt die doppelte Dosis «Tatort». Während am Sonntag allerdings eine alte Ausgabe wiederholt wurde, wurde die neuste Episode auf den Montagabend verschoben.

Die letzte reguläre Ausgabe hatte Anfang Mai 8,08 Millionen Fernsehende überzeugt und somit herausragende 29,0 Prozent Marktanteil eingefahren. Die 1,37 Millionen Jüngeren waren zudem bei ausgezeichneten 22,4 Prozent gelandet. Mit 5,96 Millionen Zuschauern lag die neuste Ausgabe nur 300.000 Zuschauer vor der Wiederholung am Vortag. Selbst den Tagessieg musste man an die «Tagesschau» abgeben. Eine niedrigere Reichweite war zuletzt Ende Dezember mit einer neuen Folge verbucht worden. Gemessen wurde somit ein starker Marktanteil von 22,8 Prozent. Auch die 0,97 Millionen 14- bis 49-Jährigen knackten nicht, wie gewöhnlich, die 1-Million-Marke. Hier wurden hervorragende 19,2 Prozent eingefahren.

Auch das ZDF setzte auf ein Kriminalprogramm. Hier war jedoch eine alte Ausgabe von «Nord Nord Mord: Sievers sieht Gespenster» zu sehen. Hatte diese Folge bei der Erstausstrahlung 8,95 Millionen Zuschauer überzeugt, so fanden gestern noch 3,93 Millionen Interessenten dafür auf den Sender. Dies reichte zumindest noch für knapp überdurchschnittliche 15,1 Prozent Marktanteil. Die 0,28 Millionen Jüngeren blieben bei akzeptablen 5,6 Prozent Marktanteil hängen.
21.05.2024 08:56 Uhr  •  Laura Friedrich Kurz-URL: qmde.de/151672