Trotz überschaubarer Reichweiten: Eishockey bleibt bei ProSieben

Durch den Sieg gegen Frankreich mit einem 3:6 landete Deutschland auf den dritten Platz der Gruppe B.

Die 87. Austragung der Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren findet derzeit in Prag und Ostrava in Tschechien statt. Die Fernsehsender ProSieben und ProSieben Maxx strahlen zahlreiche Parteien aus. Am Mittwoch konnte das Team von Harold Kreis die Franzosen mit 3:6 bezwingen, sodass die Mannschaft ins Viertelfinale einzog. Aus diesem Grund überträgt der Sender am Donnerstag, den 23. Mai 2024, ab 15.45 Uhr die Partie gegen die Schweiz.

Die Eishockey-Weltmeisterschaft bei ProSieben ist kein Straßenfeger. Den Auftakt gegen die Slowakei verfolgten bis zu 0,81 Millionen, gegen die USA waren 0,47 Millionen dabei, das dritte Drittel gegen Schweden verbuchte 0,54 Millionen Zuschauer und gegen Lettland sahen 0,91 Millionen Menschen zu. Polen verbuchte 0,70 Millionen, gegen Frankreich holte die rote Sieben 0,75 Millionen Zuschauer. Zur selben Zeit hatte «Die Küchenschlacht» im ZDF 1,31 Millionen Zuschauer. Dennoch: Die Marktanteile sind für ProSieben-Verhältnis äußerst hoch und damit zufriedenstellend.

Eishockey-Experte Rick Goldmann: "Die deutsche Mannschaft ist in einer Polonaise der Offensivgewalt durch die Vorrunde gewalzt, ist in Stimmung gekommen und hat richtig Bock gemacht. Ich glaube, die Mannschaft hat zum rechten Zeitpunkt Selbstvertrauen gefunden, sich selbst gefunden und geht gestärkt in den Viertelfinalkracher gegen die Schweiz."

«ran»-Chefreporter Christoph "Icke" Dommisch: "Harold Kreis hat eine verschworene Gemeinschaft geformt. Die Spieler glauben an sich und an ihre offensive Spielidee, damit sind sie in jedem Do-or-Die Spiel gefährlich. Das Viertelfinale wird ein Eishockeyspektakel!"

«ran»-Moderator Matthias Killing: "Fünf Siege, zwei Niederlagen, 34 geschossene Tore und ein Team, das sich nach den beiden heftigen Niederlagen gefunden hat. JJ Peterka, Wojciech Stachowiak und Lukas Reichel zeigen eine unfassbare Spielfreude, aber auch der Rest der Mannschaft funktioniert. 16 verschiede Torschützen, die Chemie passt. Und der Trainer-Staff macht einen Mega-Job. Das ist wirklich toll zu sehen. Ich bin froh, dass es jetzt gegen die Schweiz geht. Wir haben alle 2023 noch im Kopf. Der Sieg gegen die Schweiz war damals Grundlage für Silber. Also warum jetzt nicht nochmal? Vorteil Deutschland: Die Mannschaft muss nicht reisen."
22.05.2024 10:34 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/151706