Erstmals seit Beginn der «NFL»-Saison schaltete RTL nicht bereits ab 19 Uhr zum «Football» - die Primetime gehört «IBES» - ab 21 Uhr geht es zum Sport. Das hilft.
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Der dritte Primetime-Abend von
«Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» hatte es wie gewohnt in sich! Noch gar nicht über Inhalte sprechend, gab es bereits vor der Show heftige Kritik der RTL-«IBES»-Fans. Statt 120 Minuten zeigte der Köln-Sender am gestrigen Sonntag lediglich läppische 40 Minuten, der Grund hierfür war die
«NFL». Ab 21 Uhr sendeten dann anstelle von Sonja Zietlow und Jan Köppen, Florian Schmidt-Sommerfeldt, Patrick Esume, Jana Wosnitza und Mitja Lafere live aus Philadelphia. Die Reaktionen der RTL-Community sind hier durchaus spannend, es wird im Netz kurzum in Frage gestellt, welchen Stellenwert denn bitte Football und die «NFL» in Deutschland habe - ja, so sieht man deutlich das Problem von RTL mit der «NFL». Doch zurück zu den Zahlen - der kurze «Ich bin ein Star»-Abend spielte mit 3,20 Millionen Zuschauern eine nur bedingt verringerte Anzahl an Zuschauern ins Programm, der Marktanteil von 11,0 Prozent ist aufgrund der kurzen Laufzeit jedoch deutlich unschöner als die zuletzt erreichten Werte.
In der Zielgruppe befeuerte der dritte Abend aus Australien sogar die Zahlen - mit 1,42 Millionen Umworbenen kann sich RTL über ein kleines Plus im Vergleich zum Samstag freuen. Da schauen "nur" 1,38 Millionen in den Dschungel, jedoch war der Marktanteil auch hier aufgrund der längeren Laufzeit mit 26,5 Prozent deutlich besser als gestern - da kamen dennoch ohne Frage exzellente 21,6 Prozent zusammen. Und damit zu
«NFL LIVE» ab 21 Uhr - das erste Spiel,
«Washington Commanders at Philadelphia Eagles» hielt über die gesamte erste Hälfte die Reichweite bei mehr als einer Million Zuschauer! Mit 1,09 und 1,07 Millionen Zuschauern kann sich die RTL-Mannschaft kurz vor dem «Super Bowl» so über einen endlich richtig starken Abend freuen. Die Marktanteile von 4,0 und 5,1 Prozent gehen hier komplett in Ordnung, während es auch endlich die Zielgruppe klickt. Mit 0,68 und 0,69 Millionen Werberelevanten sind 10,9 und 14,0 Prozent am entsprechend Markt drin.
Nur damit die Zahlen hier korrekt eingeordnet werden - das sind die besten Zahlen von «NFL LIVE» der gesamten Saison in der Zielgruppe. Im weiteren Verlauf der ersten Partie ging das Interesse leicht zurück, insgesamt sank die Reichweite in den Vierteln drei und vier auf 0,90 und 0,73 Millionen, die Marktanteile stiegen dennoch auf 7,2 und 8,5 Prozent. In der Zielgruppe ging es auf 0,54 und 0,42 Millionen zurück, die Anteile am Markt kletterten mit den Live-Bildern auf 18,8 und 20,7 Prozent. Die Zahlen der zweiten Partie,
«Buffalo Bills at Kansas City Chiefs», liegen noch nicht komplett vor. Ab 00:40 Uhr startete RTL in das zweite Playoff-Spiel, es ging mit 0,58 und 0,49 Millionen Zuschauern los, so waren 11,5 und 14,1 Prozent drin. Die Zielgruppe wollte mi t0,36 und 0,30 Millionen in die Nacht gehen - es ergaben sich damit augenscheinlich grandiose 27,2 und 34,0 Prozent am entsprechenden Markt. Im dritten Viertel ab 02:30 Uhr lagen die Reichweiten bei noch 0,34 und 0,21 Millionen Zuschauern - die Marktanteile zeigten 14,5 und 35,2 Prozent an.