Aus der Ausstrahlung im Februar wurde nichts: Nun probiert es RTL mit «Ich bin Dagobert» im Anschluss an «Behringer und die Toten». Dafür verlieren «RTL Direkt» und «Extra» massiv an Sendezeit.
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Schon einmal hatte RTL die Ausstrahlung der Miniserie
«Ich bin Dagobert» angekündigt, die im vergangenen Oktober auf RTL+ erschien und wenig später an einem Stück bei Nitro ausgestrahlt wurde. Auch RTL zeigte die erste Folge bereits im Free-TV. Im Februar wollte der Kölner Sender die Produktion von Zeitsprung Pictures im Anschluss an «Dünentod – Ein Nordsee-Krimi» zeigen, verzichtete jedoch kurzfristig, um einen geeigneteren Termin zu finden.
Dieser Termin scheint nun gefunden, denn «ich bin Dagobert» soll ab dem 18. März um 22:15 Uhr starten. Damit ändert sich auch der Vorlauf, an jenem Dienstagabend kehrt
«Behringer und die Toten – Ein Bamberg-Krimi» ins Programm zurück. Um «Ich bin Dagobert» ein möglichst attraktives Sendeumfeld zu geben, verzichtet RTL dienstags zudem auf einen pünktlichen Beginn von
«RTL Direkt», das normalerweise immer um 22:15 Uhr für 20 Minuten auf Sendung geht. Ab Mitte März dauert die Dienstags-Ausgabe der Nachrichtensendung zudem nur fünf Minuten.
Wie schon bei der ursprünglichen Februar-Ankündigung kürzt RTL auch beim Magazin
«Extra», das ab dem 18. März gekürzt. Mareile Höppner meldet sich im Anschluss an «Ich bin Dagobert» immer ab 23:05 Uhr und bleibt bis Mitternacht on air.
«Ich bin Dagobert» basiert auf der wahren Geschichte von Arno Funke und spielt Anfang der 90er Jahre, als Funke unter dem Pseudonym „Dagobert“ sein Unwesen trieb. Er legte Bomben, erpresste Kaufhäuser, narrte die Polizei, beschäftigte Medien und Menschen. Und dennoch: Die Öffentlichkeit sympathisierte mit dem Erpresser, der mit seinen außergewöhnlichen Geldübergaben und mit cleveren Erfindungen das Land in Atem hielt. Die Serie erzählt Funkes Geschichte vom einfachen Autolackierer zur schillerndsten Ente im bundesrepublikanischen Ganoven-Teich.
In der Hauptrolle ist Friedrich Mücke zu sehen. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Mišel Matičević, Sonja Gerhardt, Moritz Führmann, Doğuhan Kabadayı und Bettina Lambrecht sowie Arno Funke selbst, der in der fünften Folge einen Cameo-Auftritt im Team der Ermittler hat. Funke stand der Produktion von Zeitsprung Pictures auch exklusiv als Berater zur Seite. Die Drehbücher verfasste Ronny Schalk, die Hannu Salonen in Köln und Umgebung, in Berlin sowie in Kroatien inszeniert hat. Als Produzenten bei Zeitsprung Pictures fungierten Dominik Frankowski, Till Derenbach und Michael Souvignier. Seitens RTL+ ist Nico Grein Executive Producer unter der Leitung von Hauke Bartel, Bereichsleiter Fiction RTL Deutschland.