Der zweite Teil befindet sich aktuell noch im Entwicklungsstadion.

Auf der jährlichen Bilanzpressekonferenz des Unternehmens kündigte Disney-Chef Bob Iger den Spielfilm
«Coco 2» für das Jahr 2029 an. Details nannte der Chef des Mickey-Mouse-Konzerns nicht. Lee Unrich wird zusammen mit Adrian Molina wieder Regie führen. Für die Produktion zeichnet Pixar-Urgestein Mark Nielsen verantwortlich. «Coco» spielte im Weihnachtsgeschäft 2017 rund 815 Millionen Dollar ein.
„Der Film befindet sich noch in einer frühen Phase, aber wir wissen, dass er voller Humor, Herz und Abenteuer sein wird“, zitiert „Variety“ Bob Iger. „Und wir können es kaum erwarten, bald mehr zu verraten.“ Seit Pixar von Disney übernommen wurde, muss das Studio zahlreiche Fortsetzungen alter Stoffe produzieren. Mit «Ratatouille», «Wall-E» und «Oben» ging die glorreiche Ära von Steven Jobs zu Ende.
In der mexikanischen Stadt Santa Cecilia heiratet die junge Frau Imelda einen Mann, der sie und ihre Tochter Coco schließlich verlässt, um eine Musikkarriere zu verfolgen. Als er nie zurückkehrt, verbannt Imelda die Musik aus ihrer Familie und eröffnet ein Schuhmachergeschäft. Jahrzehnte später lebt Imeldas Ururenkel Miguel mit seinen Eltern und Verwandten, darunter die alte und kranke Coco, im Haus der Familie. Obwohl die Familie Musik weiterhin verbietet, liebt Miguel sie heimlich und bringt sich selbst das Gitarrespielen bei, indem er sich Videos seines Idols, des verstorbenen Musikers Ernesto de la Cruz, ansieht. Am Totensonntag stößt Miguel versehentlich gegen die Ofrenda der Familie und zerbricht einen Bilderrahmen mit einem Foto von Imelda und dem kleinen Coco. Er entdeckt einen versteckten Teil des Fotos, auf dem sein Ururgroßvater (dessen Kopf aus dem Bild gerissen wurde) Ernestos berühmte Gitarre hält. Miguel glaubt, dass dies beweist, dass Ernesto sein Verwandter ist, und erzählt seiner Familie aufgeregt von seinen musikalischen Ambitionen. Als Reaktion zerstört Miguels Großmutter die Gitarre.