«Survivor»: Finale vor sehr kleinem Publikum

Die Marktanteile der letzten Folge lagen im grünen Bereich, doch für das Frühprogramm hat ProSieben die Rechte am US-Schlager sicherlich nicht erworben.

Man mag es kaum für möglich halten, doch bis zu dieser Woche war die ProSieben-Show «Survivor» tatsächlich noch auf Sendung. Heimlich, still und leise versendete man die für viel Geld produzierte Reihe im samstäglichen Frühprogramm.

Dort ging die Abenteuer-Show nun zu Ende - natürlich vor einem erwartungsgemäß sehr kleinem Publikum. So erreichte «Survivor» ab 07:15 Uhr durchschnittlich gerade einmal 290.000 Fernsehzuschauer, was um diese Uhrzeit aber immerhin für einen ordentlichen Marktanteil von 8,1 Prozent beim Gesamtpublikum reichte. In der Zielgruppe punktete die Sendung ebenfalls: Hier kam ProSieben mit 0,21 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern auf gute 12,8 Prozent Marktanteil.




Für den Münchener Sender bleibt «Survivor» aber natürlich ein großer Flop, schließlich wollte man sich damit ursprünglich am Dienstagabend zur besten Sendezeit gegen «CSI: Miami» behaupten. Dieser Plan ging gänzlich schief - wer den Überlebenskampf letztlich für sich entscheiden konnte, wissen daher wohl nur die Wenigsten.
18.11.2007 09:58 Uhr  •  Alexander Krei Kurz-URL: qmde.de/23524