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Auf seinem vorläufigen Tiefpunkt angekommen war «Genial daneben» schließlich am 9. Februar, als nur noch 1,5 Millionen Menschen ermittelt wurden. Mit 4,8 Prozent bei allen und 6,9 Prozent der Jüngeren landete man in beiden Altersgruppen deutlich unter dem Senderschnitt. Mehr noch: Mit diesen Zahlen markierte «Genial daneben» sogar die mit Abstand schlechtesten Werte seit dem Comeback der Show im Jahr 2017. Sollte die kleine Erfolgssträhne der Sendung mit Hugo Egon Balder schon zu einem Ende gekommen sein?
Nein, denn von nun an sollten die übrigen Folgen der Staffel deutlich stärker laufen. Schon am 16. Februar legte «Genial daneben» um ganze 750.000 Zuschauer auf 2,25 Millionen zu. Die Quoten erholten sich deutlich auf 7,2 Prozent bei allen und 10,9 Prozent der Umworbenen. Dabei scheinen viele Menschen die Folge aufgenommen und nachträglich geschaut zu haben: In den vorläufigen Werten war «Genial daneben» damals nämlich „nur“ bei 2,10 Millionen Zuschauer und 10,3 Prozent gelandet. Folglich ergab sich in der endgültigen Gewichtung ein Plus von mehr als einem halben Prozentpunkt bei den Umworbenen.
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In den drei Folgewochen sollte sich daran nicht viel ändern, in ihnen pendelte die Comedysendung zwischen guten zehn und 10,8 Prozent bei den Umworbenen. Ähnlich konstant wie der Marktanteil bei den Umworbenen fiel auch die Gesamtreichweite aus, die leicht über der Marke von zwei Millionen Zuschauern lag. Die Quote bei allen bewegte sich zwischen ordentlichen 6,5 und sieben Prozent. Erst die Folge am 16. März schnitt mit 1,84 Millionen Zuschauern wieder etwas schwächer ab. Immerhin: Wurde in den vorläufigen Quotentabellen noch ein Wert von 9,7 Prozent ausgewiesen, beläuft sich dieser in der endgültigen Gewichtung auf 10,2 Prozent.
Hart zu kämpfen hatte die Sat.1-Sendung mit einem Fußball-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft, gegen das die letzte reguläre Folge der Staffel nur auf 1,58 Millionen Zuschauer gelangte. Bei allen landete man angesichts von 4,9 Prozent auf einem neuen Staffeltief, bei den Jüngeren holte man mit 7,6 Prozent hingegen „nur“ das drittschwächste Ergebnis. Mit einem wahren Paukenschlag ging die Staffel schließlich am Karfreitag zu Ende, als eine auf drei Stunden ausgedehnte Ostershow ganze 2,97 Millionen Zuschauer vor die Fernseher zog. Das bedeutete die mit Abstand stärkste Reichweite für die Show seit ihrem Comeback – und auch die Marktanteile fielen angesichts von 10,1 Prozent bei allen und 13,7 Prozent der Jüngeren hervorragend aus. Der Primetime-Sieg beim jungen Publikum war der Balder-Show damit nicht zu nehmen.
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