
Der geplante Einstieg des US-Investors bei dem deutschen Medienhaus ist vorerst auf fünf Jahre angelegt. Im Zuge der Investorenvereinbarung gehe es um eine Mindesthaltedauer über diesen Zeitraum, sagte ein KKR-Sprecher der Agentur Reuters. Im Schnitt dauerten die Engagements des Investors bei Unternehmen fünf bis sieben Jahre. "Axel Springer profitiert von einem neuem strategischen und finanziellen Partner, der das langfristige Wachstum und die Investitionsstrategie unterstützt", hieß es in der Pressemitteilung angesichts des Übernahmeangebots.
Im Zuge des Angebots und der geplanten Übernahme der mehrheitlichen Anteile soll Friede Springer eine Art Veto-Recht bekommen: Die Vereinbarung mit KKR sehe vor, dass "keine Entscheidungen auf Gesellschafterebene ohne die Zustimmung von Friede Springer getroffen werden können", heißt es. Zurzeit halten die Enkelkinder des Verlagsgründers Axel Sven und Ariane Melanie zusammen 9,8 Prozent. Auch diese Anteile sollen im Angebot von KKR übernommen werden.
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