
Ähnlich sah es auch eine Woche später für das «Schluss mit Hotel Mama und Dauerstudium»-Special aus. Trotz Sonderausgabe musste man sich mit soliden 13,3 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Gruppe zufrieden geben. Dafür legte die Show immerhin beim Gesamtpublikum um mehr als einen Prozentpunkt auf 14,5 Prozent Sehbeteiligung zu. Statt 4,18 Millionen schalteten dieses Mal 4,49 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ein. Während man beim Gesamtpublikum mit 14,4 Prozent und 4,36 Millionen Zusehern weiter überzeugen konnte, musste «Wer wird Millionär?» am 1. April die schlechteste Sehbeteiligung des Jahres in der Zielgruppe hinnehmen. Nach zwei soliden Ergebnissen schalteten gerade einmal knapp über eine Million junge Zuschauer ein, so dass am Ende ausbaufähige 11,3 Prozent heraussprangen.
Für die restlichen beiden April-Ausgaben standen dafür dann wieder gute Zahlen bei den 14- bis 49-Jährigen zu Buche. Zunächst sprang der Marktanteil am 8. April wieder auf sehr starke 13,8 Prozent ehe dem «Lehrer-Special» immerhin noch 13,3 Prozent blieben. Beim Blick auf die Gesamtzuschauer fiel erneut auf, dass auch das nächste Special nicht wirklich für größeren Andrang gesorgt hat. Im Gegenteil: Die Gesamtreichweite des «Lehrer Specials» sank im Vergleich zur normalen Ausgabe von sehr guten 4,65 Millionen auf 4,26 Millionen Zuschauer. Statt 15,1 waren nur 13,9 Prozent Marktanteil drin.
Auf das «Lehrer-Special» folgte eine Woche später direkt das nächste Special. Zum zweiten Mal in diesem Jahr stand «Das große Zocker-Special» auf dem Programm. Im Mai löste die Risikovariante von «Wer wird Millionär?» allerdings nicht mehr ganz so viel Euphorie, wie zu Beginn des Jahres aus und trotzdem verbesserte man sich im Vergleich zur Vorwoche. Nur dieses Mal eben nicht auf 16,1 Prozent, sondern „nur“ auf 15,0 Prozent Gesamtmarktanteil. Insgesamt 4,63 Millionen Zuschauer verfolgten die Show mit einem möglichen Gewinn von zwei Millionen Euro, davon stammten 1,26 Millionen aus der Zielgruppe.

Nach zwei Specials wurden vor allem die jungen Zuschauer mit dem dritten in Folge in Form des «Muttertagspecials» anscheinend der Sonderformate überdrüssig. Zum ersten Mal schalteten knapp weniger als eine Million Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren ein. So musste sich Günther Jauch und die spielenden Mütter nur mit 11,4 Prozent Marktanteil bei den Klassisch-Umworbenen zufrieden geben. Auch beim Gesamtpublikum ging die Sehbeteiligung um 1,3 Prozentpunkte auf 13,7 Prozent nach unten. Nach diesem überwundenen Tief schöpft «Wer wird Millionär?» allerdings das volle Potenzial aus. Mit traumhaften 16,3 und 16,7 Prozent folgten Ende Mai noch einmal ganz starke Ausgaben. Am 27. Mai verfolgten mit 4,98 Millionen fast fünf Millionen Menschen eine „ganz normale“ Ausgabe von «WWM». Ähnlich rosig sah es auch beim jungen Publikum aus, wo die Werte von 1,20 Millionen auf 1,36 Millionen Zuschauer und 13,5 Prozent auf überragende 15,6 Prozent stiegen.
Das Sahnehäubchen der starken letzten Wochen lieferte dann das große «Wer wird Millionär? – Prominenten-Special». Die um 60 Minuten verlängerte Version mit Stars, wie Sophia Thomalla oder Tim Mälzer, brachte RTL mühelos die besten Werte der Show in diesem Jahr. Insgesamt 5,34 Millionen Interessierte ließen sich die Highlight-Ausgabe nicht entgehen, damit erzielte der Kölner Sender am 3. Juni traumhafte 21 Prozent Gesamtmarktanteil. Ähnlich überragend sah es auch bei den Klassisch-Umworbenen aus. Hier wollten 1,61 Millionen Zuschauer mit den Promis raten. So ergatterte Günther Jauch noch einmal sehr starke 20,8 Prozent Markanteil.

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