Der verlief allerdings alles andere als glücklich: Nur 260.000 Zuschauer ab drei Jahren interessierten sich für die neue Show. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum blieb mit mageren 4,3 Prozent hinter den Erwartungen. In der Zielgruppe schalteten gar nur 0,09 Millionen Zuschauer ein und sorgten hier für den Negativrekord aller Folgen. Mit fünf Prozent Marktanteil lag man auch hier deutlich unter dem Senderschnitt von Sat.1. In der ersten Sendewoche entwickelten sich sowohl die Reichweite als auch der Marktanteil konstant weiter, sodass ein gewisser Trend auszumachen war.

Bereits mittwochs konnte man mit 5,9 Prozent Marktanteil bei allen Zuschauern ab drei Jahren den Bestwert aufstellen, ehe donnerstags und freitags mit bis zu 8,8 Prozent Markanteil bei den werberelevanten Zuschauern auch hier der Schnitt geknackt werden konnte. Bis zu 200.000 junge Zuschauer waren zu holen. Dann entschied sich Sat.1 dazu, das «Frühstücksfernsehen» im Zuge der Corona-Berichterstattung um eine Stunde zu verlängern. Damit verschob sich folgerichtig die neue Mediziner-Show ebenfalls um 60 Minuten nach hinten.
Die Verschiebung hatte zur Folge, dass nur noch drei Ausgaben der drei restlichen Sendewochen die 5-Prozent-Marke beim Gesamtpublikum knacken konnten, während dies vier der fünf Ausgaben in der ersten Woche schafften. Am 24. März war der Marktanteil in der Zielgruppe mit 4,9 Prozent schlecht wie nie. Tags drauf erreichte «Die Dr. Wimmer Show» dann allerdings mit insgesamt 500.000 Zuschauern ab drei Jahren ihren Reichweitenrekord. Am 2. April war es dann auch in der Zielgruppe so weit: Mit 0,21 Millionen jungen Zuschauern und sehr guten 9,7 Prozent erzielte man hier die stärksten Werte der Staffel.


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