Aus Quotensicht war die Unterbrechung nachvollziehbar: Denn die im Herbst vergangenen Jahres gezeigten Folgen schafften es mittwochabends gegen 22.15 Uhr im Doppelpack nicht über 6,6 Prozent Marktanteil hinaus, lediglich 0,33 Millionen Umworbene sahen zu. Bei allen Fernsehenden betrug die Durchschnitts-Reichweite 0,60 Millionen, hieraus resultierten ebenso unschöne 3,7 Prozent als Quote.

Insofern hat es durchaus überrascht, dass die restlichen Episoden der zweiten Staffel in diesem Jahr wieder einen prominenteren Sendeplatz bekamen: Sie laufen seit dem 6. Mai immer mittwochs gegen 21.15 Uhr (oder 21.30 Uhr – je nach dem, ob Joko und Klaas 15 Minuten Live-Sendezeit gewonnen haben). Aus dem guten Vorlauf durch «Grey’s Anatomy» mit zweistelligen Zielgruppen-Marktanteilen hat «Atlanta Medical» aber bislang viel zu wenig gemacht. Nur 6,2 Prozent waren für die erste frische Folge seit Langem drin, 0,53 Millionen Jüngere schauten zu. Genauso viele 14- bis 49-Jährige waren auch in der Woche danach anwesend, die Quote blieb angesichts von 6,3 Prozent beinahe identisch. Beim Gesamtpublikum stieg die Zuschauerzahl nur leicht von 0,86 Millionen auf 0,88 Millionen.
Wenig Hoffnung dürfte man bei ProSieben auf eine Besserung bezüglich «Atlanta Medical» haben. Denn: Die Quoten sind insgesamt zwar stabil, aber sie verharren auf einem unzufriedenstellenden Niveau. Auch die Premieren vom 20. und 27. Mai blieben bei bloß 6,3 Prozent Marktanteil hängen. Der Senderschnitt von ProSieben belief sich in dieser Saison bislang jedoch auf 9,3 Prozent. Bei 0,48 Millionen bzw. 0,52 Millionen lagen die Reichweiten bei den Werberelevanten, bei den Älteren wurden Sehbeteiligungen in Höhe von 0,84 Millionen und 0,87 Millionen generiert. Auch das Finale der zweiten Staffel lief mit 6,1 Prozent Marktanteil enttäuschend, mit 0,79 Millionen Gesamt-Zuschauern blieb «Medical Atlanta» zu schwach auf der Brust.


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