
Der Start der neuen Staffel ist aus Quoten-Sicht jedenfalls überaus gelungen. Zur besten Sendezeit verfolgten bis zu 7,18 Millionen Bundesbürger ab drei Jahren die Höhepunkte des ersten Castings in Wuppertal, zu dem jeder kommen konnte, der nicht wesentlich älter aussah als 30. Im Schnitt waren 5,65 Millionen Fernsehzuschauer dabei, was für einen fantastischen Marktanteil von 16,4 Prozent beim Gesamtpublikum reichte. Noch besser lief es für die Moderatoren Tooske Ragas und Marco Schreyl allerdings in der wichtigen Zielgruppe: 3,71 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten nicht nur für 26,4 Prozent Marktanteil sondern logischerweise auch für den Tagessieg. Bleibt nun abzuwarten, wie die Quoten des zweiten Castings sein werden, das am kommenden Samstag im Anschluss an «Wer wird Millionär?» ausgestrahlt wird.

Das ältere Publikum konnte erwartungsgemäß weniger mit der dritten Staffel der Castingshow anfangen: Während die Auftakt-Sendung bei Zuschauern zwischen 50 und 64 Jahren jedoch noch auf akzeptable 11,3 Prozent Marktanteil kam, versagte «Deutschland sucht den Superstar» bei den über-65-Jährigen mit nur noch 4,2 Prozent komplett.

Überraschend stark war im Anschluss auch Günther Jauch, der bei «stern TV» unter anderem Wohnexpertin Tine Wittler begrüßte. 3,55 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren sahen die fast 2-stündige Live-Sendung aus Köln, was einen Marktanteil von 18,7 Prozent zur Folge hatte. Noch besser sah es in der Zielgruppe aus: 2,18 Millionen Werberelevante verfolgten die aktuelle Sendung und bescherten dem Kölner Sender einen Marktanteil von 24,1 Prozent.
Doch trotz starker Primetime reichte es nicht ganz für den Tagessieg: Mit 14,7 Prozent unterlag man dem Konkurrenten Sat.1, der mit dem «Bullen von Tölz» ebenfalls einen Quotengaranten im Programm hatte und auf 14,9 Prozent Marktanteil kam. Bei den 14- bis 49-Jährigen sicherte man sich jedoch die klare Spitzenposition: 19,3 Prozent Marktanteil reichten für einen klaren ersten Rang.