
Damit verlor «Wer sieht das denn?!» im Vergleich zum Auftakt insgesamt 460.000 Zuschauer, in nur zwei Wochen. Der schnelle Abwärtstrend könnte kaum deutlicher sein. Beim Gesamtpublikum musste man sich deshalb zum Abschluss mit mäßigen 3,2 Prozent zufrieden geben. Schon unser Kritiker David Grzeschik stellte nach der ersten Folge die These auf dass sich wohl kaum jemand für die Show interessieren wird, da sie in der Praxis schnell langweilig wird. Nach drei Wochen lässt sich sagen, er sollte recht behalten.
Im Anschluss an die große Show präsentierte ProSieben die «o2 Music Hall», in der Sänger und Songwriter Johannes Oerding zu Gast war. Knapp eine Stunde lang blickte der Sender auf den erfolgreichen Musiker und zeigte Ausschnitte aus dessem Auftritt im o2 Priority Concert und hatte damit gar keinen Erfolg mehr. Nach dem sowieso schon schwachen Lead-In fuhr die Kooperation mit o2 katastrophale Einschaltquoten ein. Bei den klassisch Umworbenen brach die Sehbeteiligung mit nur 0,20 Millionen Zusehern auf 3,8 Prozent ein. Beim Gesamtpublikum sah es mit 0,34 Millionen Fernsehenden und 1,9 Prozent nicht besser aus. Eine Wiederholung von «Die Besten» beendete einen Abend zum Vergessen für ProSieben mit mageren 5,2 Prozent in der Zielgruppe und überschaubaren 3,1 Prozent insgesamt, bei nur noch 0,23 Millionen Zuschauern.
Es gibt 6 Kommentare zum Artikel
05.08.2020 10:44 Uhr 1
05.08.2020 11:21 Uhr 2
05.08.2020 11:56 Uhr 3
ich hoffe, Du bist stolz darauf, eine Sendung anhand des Körpers eine Frau zu bewerten. Wie schon @Kingsdale schrieb, sehe ich es ähnlich, dass das Format konzeptionell Schwächen aufweist und deshalb nicht nur spannend ist. Sowas hatten wir ja bereits vor zehn Jahren mit "Deal or no Deal", das in einer schnellen Version wie in Italien, in der in 20 Minuten einmal alles durchzockt wird, einfach mehr Fahrt drin ist als das gesamte auf zwei Stunden zu dehnen.
05.08.2020 12:05 Uhr 4
05.08.2020 13:10 Uhr 5
08.08.2020 12:46 Uhr 6