
So viel sei gesagt: Keine Wiederholung kam auch nur ansatzweise auf solche Werte. Die beiden stärksten Re-Runs liefen direkt Anfang April und sicherten sich 1,90 Millionen Zuschauer, doch schon im Mai und letztlich auch noch im Juli und August sicherten sich 20.15-Uhr-Folgen der Dramedy weniger als eine Million Fans insgesamt. Von allen Reruns bescherten 18 Folgen ihrem Sender Zielgruppenquoten im zweistelligen Bereich. Jedoch schaffte nur eine einzige wirklich den Sprung über den Senderschnitt. Die am 2. April gesendete Folge bescherte RTL 12,1 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen.
So kann man also sagen: Die vielen Reruns von «Der Lehrer» waren für das stolze RTL durchaus ein kleines Quotengrab. Insbesondere in den zurückliegenden Wochen mehrte sich die Anzahl der Fälle, in denen die Serie auf weniger als neun Prozent Marktanteil bei den jungen Menschen gelangte.

20.15 Uhr? 21.15 Uhr?
Sicherlich nicht ganz zuträglich gewesen sein dürfte, dass RTL den kompletten Sommer über auch immer mehrere Folgen pro Donnerstagabend ausstrahlte. Dabei ergibt sich ein ganz spannendes Bild: Betrachtet man nur die um 20.15 Uhr gesendeten Wiederholungen, so kommt «Der Lehrer» im Schnitt auf 9,4 Prozent Marktanteil – das ist ein klar unterdurchschnittliches Ergebnis. Die 21.15-Uhr-Folgen liefen derweil ein kleines bisschen besser; hier wurden 9,6 Prozent Marktanteil gemessen. Die höhere Dosis pro Abend scheint also nicht für eine Abschreckung gesorgt zu haben.
Sättigung?
Aber trat denn den Sommer über, nach so vielen Wochen der Serie, mal eine Sättigung ein? Als Vergleichswert soll auch hier ausschließlich die Quote dienen, da Reichweiten stark von äußeren Bedingungen, etwa dem Wetter, abhängen. Die April-Wiederholungen von «Der Lehrer» sicherten sich 9,6 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen, im Mai waren es 9,3 Prozent. Die Juni-Episoden bescherten dem Privatsender derweil nur noch 8,5 Prozent – zugleich war dies der schwächste Monat im Betrachtungszeitraum. Im Juli stiegen die Werte sogar wieder; auf durchaus gute 10,5 Prozent. Im August liefen schließlich nur drei Episoden und die allesamt an einem Abend – mit im Schnitt acht Prozent Marktanteil. Im Trend ist keine Sättigung zu erkennen.

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