Die Produzentin der Show im Interview
«I can See Your Voice»-Produzentin Tina Allert spricht mit uns darüber, wie Corona der Show im Frühjahr dazwischen kam, welche Gemeinsamkeiten das Projekt mit TikTok hat und welche Unterschiede es zu ProSiebens «FameMaker» gibt. Hier geht's zum Interview.Tatsächlich erweist es sich als schwieriger als gedacht, die wahren von den falschen Sängern zu trennen. Denn selbst bei den vermeintlich unprofessionelleren Performern stellt sich schnell die Frage: Ist der wirklich so untalentiert oder versucht er nur bewusst, eine falsche Fährte zu legen? „Wenn man denkt, dass man denkt, dass man denkt, dann ist man offensichtlich bei «I can see your voice»“, fasst Daniel Hartwich, der als Moderator der Sendung in Erscheinung tritt, das Konzept treffend zusammen.
So läuft «I can see your voice» ab
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Spannend sind in der Show daher immer jene Momente, in denen man einen der sieben angeblichen Sänger zu hören bekommt. Die Anspannung, die dann im Ratepanel vorherrscht, ist regelrecht spürbar und überträgt sich auch aufs heimische Sofa. Groß ist das Ärgernis, wenn man einen professionellen Sänger fälschlicherweise verdächtigt hat, noch größer die Erleichterung, wenn wieder mal ein Hochstapler enttarnt wurde. „Ich bin dir so dankbar, dass du so schlecht bist“, platzt es an einer Stelle aus einem sichtlich mitgerissenen Thomas Hermanns heraus, der Teil des fünfköpfigen Ratepanels ist.
Das Ratepanel sorgt für unterhaltsame Momente
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„Stimmen kommen von den Stimmbändern“, gibt Evelyn Burdecki zu Beginn der Sendung aufklärerisch zu Protokoll. Sie werde deshalb in den kommenden zwei Stunden vor allem „auf Lippen und Hals schauen“. Tim Mälzer, der in der Show ein wahres Feuerwerk an spitzen Kommentaren zündet, braucht nicht lange, um auch Burdecki und RTL ironisch anzugehen. „Wir können ja schon bei Evelyn Burdecki feststellen, dass bei RTL selten auf Körperlichkeit geachtet wird, sondern mehr auf Inhalt“, lästert Mälzer, der den Unterhaltungswert der Show deutlich steigert.
- © TVNOW / Frank W. Hempel1 / 2
Vanessa Mai und ihr Superfan "Picco" in der zweiten Folge am Mittwoch.
I Can See Your Voice
Abgerundet wird «I can see your voice» von Daniel Hartwich, der die Sendung gewohnt souverän moderiert. Als es gegen Ende der Show um die bekanntesten Akkorde auf der Gitarre geht, lästert Hartwich: „Es gibt vier? Das muss ich Dieter Bohlen von erzählen, der kennt glaub ich nur drei.“ Auch Evelyn Burdecki bleibt von Hartwichs ironischen Spitzen nicht verschont. Er erinnert sie daran, dass sie dank ihrer „RTL-TV-Ausbildung“ inzwischen „Wiener Walzer von australischen Tierhoden unterscheiden“ könne. Es tut gut, dass vor allem Hartwich und Mälzer alles in der Show scheinbar nicht so ernst nehmen, schließlich ist «I can see your voice» in erster Linie ja auch ein großer Spaß.
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Es ist zu hoffen, dass die Zuschauer nicht vor dem formell kompliziert klingen Konzept zurückschrecken und «I can see your voice» eine Chance geben. Wie das Format funktioniert, erschließt sich in der Praxis nämlich schnell, und spätestens dann sind Rate-Spaß, Unterhaltung und Überraschungsmomente sicher garantiert!
Eine zweite Folge von «I can see your voice» mit Schlagersängerin Vanessa Mai zeigt RTL bereits am Mittwochabend, 19. August, ab 20.15 Uhr.
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