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Seitens RTL gibt es über einen Sprecher dahingehend auch Relativierung. Bei RTL teste man schon seit geraumer Zeit Live-Stream-Angebote, mit Bild Live hätte das nichts zu tun. Vielleicht wäre RTL jedoch gut beraten, bei Springer etwas genauer hinzuschauen. Immerhin gibt es Stimmen, welche behaupten, mit BILD und Live würde es eher schlecht laufen, auch wenn Axel Springer aktuell rund 20 Millionen Euro investieren möchte.
Um solche nachträglichen und hohen Investitionen vermeiden oder zumindest im Vorfeld einplanen zu können, wäre der Blick zu Bild womöglich kein schlechter, im Kern werden sich die Formate wohl so oder so ähneln. RTL kann zumindest auch ohne fremde Hilfe auf langjährige Nachrichtenerfahrung zurückgreifen. Seit 1984 wird im Hause Nachrichtenjournalismus betrieben, was rund 700 Journalistinnen und Journalisten den Arbeitsplatz sichert. Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnete RTL über seine Ausspielwege ein Plus von 24 Prozent erreichten Rezipienten und somit ein „Alltime-High“. Es bleibt abzuwarten, ob diese Zahlen mit einem weiteren Angebot auch weiter steigen.
Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
12.12.2020 11:58 Uhr 1
RTL wird gemerket haben, dass Abrufe bei ntv.de und RTL.de dank Corona gestiegen sein. Warum auch nicht, wenn es klappt.
Man wünsche sich ProSiebenSat.1 würde hier auch mal einen Teil dazubeitragen, aber das wird wohl vor 2023 nichts werden.