
Das bedauert Rundfunkvorsitzender Rolf Müller sehr, doch zollt Krupp höchsten Respekt und Dankbarkeit für seinen jahrelangen Dienst: „Als wir 2016 Manfred Krupp für sechs Jahre ins Amt wählten, wussten wir um die großen Herausforderungen, die dem hr und den Medien bevorstehen. Krupp ist eine ausgezeichnete Wahl gewesen und gibt dem Sender in schwieriger Zeit Halt und Orientierung. Unter seiner Leitung gelingt dem hr die notwendige Neuausrichtung. Hieran müssen wir mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des hr anknüpfen. Die Wahl der neuen Intendantin beziehungsweise des neuen Intendanten gehört in diesem Jahr zu den bedeutenden Herausforderungen des Rundfunkrats.“
Um den neuen Intendanten des Hessischen Rundfunks zu finden, wird eine Findungskommission unter der Leitung von Rolf Müller eingesetzt, die den möglichen Kandidaten nach einem Anforderungsprofil auswählen. Die Findungskommission des künftigen Intendanten, der für die nächsten fünf bis neun Jahre gewählt wird, besteht aus den Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden von Rundfunk- und Verwaltungsrat sowie den Vorsitzenden der Ausschüsse beider Gremien.
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