
Die nicht leichte Einführung in die Geschichte von «Reyka» findet ihren Höhepunkt darin, dass ihr damaliger Peiniger nach 20 Jahren Haft einen Bewährungsantrag gestellt hat und sich die Hauptprotagonistin erneut mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss. Mit in die schwierige Situation kommt das Zwischenspiel zwischen Reyka und ihrer Mutter Elsa, verkörpert von Anna-Mart van der Merwe, die sich als abenteuerlustige Journalistin auszeichnet. Reyka bracht den Kontakt zu ihr ab, da sie wenig Verständnis dafür hatte, dass ihre Mutter die Suche nach ihrer eigenen Tochter vor vielen Jahren schlichtweg aufgegeben hatte. Doch nun ist sie selbst Mutter und versucht, sich ihren Wurzeln wieder anzunähern.
Die Reaktion von Elsa ist keine positive als sie herausfindet, dass Reyka sich direkt mit ihrem damaligen Peiniger auseinandersetzt, diesen sogar im Gefängnis besucht hatte. Doch es geht nicht einzig um private Geschehnisse in «Reyka - Mord in Afrika», denn die Profilerin hat es mit einer Serie an Frauenmorden in der KwaZulu-Natal-Provinz ihres Heimtlandes zu tun. Die Serie stammt aus einem Auftrag des südafrikanischen Pay-TV-Senders M-Net, Fremantle ist für den internationalen Vertrieb zuständig.
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