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Der Eurovision Song Contest sei „eine der komplexesten TV-Produktionen der Welt, mit Tausenden, die an der Veranstaltung arbeiten, daran teilnehmen und zwölf Monate Vorbereitungszeit benötigen“. In einem Statement heißt es deshalb, dass die Reference Group, der Vorstand des ESC, „mit tiefem Bedauern“ zu dem Schluss gekommen sei, dass die Sicherheits- und Betriebsgarantien, die für einen Sender zur Ausrichtung, Organisation und Produktion des Eurovision Song Contest gemäß den ESC-Regeln erforderlich sind, vom ukrainischen öffentlich-rechtlichen Sender UA:PBC nicht erfüllt werden können.
„Die EBU möchte UA:PBC für ihre uneingeschränkte Zusammenarbeit und ihr Engagement bei der Untersuchung aller Szenarien in den Wochen seit dem Sieg des Kalush Orchestra am 14. Mai in Turin danken und ihre Traurigkeit und Enttäuschung darüber teilen, dass der Wettbewerb im nächsten Jahr nicht in der Ukraine stattfinden kann“, heißt es weiter.
Einen Ersatz-Austragungsort hat die EBU derweil ins Auge gefasst. Da der zweite Platz an Sam Ryder aus Großbritannien ging, will die EBU Gespräche mit der BBC führen, um den ESC im kommenden Jahr im Vereinigten Königreich auszurichten. Die EBU versichert: „Es ist unsere volle Absicht, dass sich der Sieg der Ukraine in den Shows des nächsten Jahres widerspiegelt. Dies wird für uns in unseren Gesprächen mit den späteren Gastgebern Priorität haben.“
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