Stab
Darsteller: Harald Krassnitzer, Adele Neuhauser, Hubert Kramar, Günther Franzmeier, Roland Düringer, Sven Eric BechtolfDrehbuch und Regie: Thomas Roth
Kamera: Martin Gschlacht
In Wien ist nun einer dieser Prälaten unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen. Das ruft Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) auf den Plan, und bei den beiden bald die Frage auf, ob es nicht doch mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als unser Verstand und das Drehbuch eines «Tatorts» ergründen könnten. Gerade Bibi hat mit dem Thema schon Erfahrung gemacht. In einem Landhaus, in dem sie in ihrer Kindheit regelmäßig ihre Sommer verbracht hat, wurden öfter spiritistische Sitzungen abgehalten. Erinnerungen, bei denen es der Wiener Majorin heute noch gruselt.
Denn auch jetzt ereignen sich allerhand mysteriöse Dinge, die nicht nur den beiden Kommissaren, sondern auch den Zuschauern dieses Films die Haare zu Berge stehen lassen: Eine der Zeuginnen, eine junge Frau, die meint, vom Teufel besessen zu sein, verhält sich im Verhörzimmer nicht viel anders als Emily Rose zu ihren schlimmsten Zeiten. Und dann wäre da noch ein alter Bekannter, den Bibi aus ihrer Zeit bei der Sitte kennt: Damals hat sie ihn als Zuhälter dingfest machen wollen, doch irgendwann, nachdem ihm eine rumänische Prostituierte aus seiner Handfläche die Zukunft gelesen hat, wurde er fromm und spirituell und hat seitdem auch mehrere Bücher zum Thema Esoterik geschrieben: Wenn Moritz und Bibi nicht weiter wissen – finden sie dann bei ihm Rat?
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Der «Tatort – Das Tor zur Hölle» ist am Sonntag, den 2. Oktober um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen.
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