
Während einer noblen Presseveranstaltung im Pavillon Royal am Stadtrand von Paris sagte Brigitte Ricou-Bellan, die Geschäftsführerin von Prime Video für Frankreich, dass der strategische Schritt des Amazon-Streaminganbieters auf die notorisch strengen französischen Rechte-Regeln zurückzuführen sei, die von den Streaminganbietern verlangen, 15 bis 17 Monate nach dem Kinostart zu warten, bevor sie einen neuen Film auf ihren Diensten verfügbar machen. Diese Regel hat bereits andere Studios dazu veranlasst, neue Filme nicht in französischen Kinos zu zeigen, wie z. B. Disneys Entscheidung, «Strange World» per Streaming zu veröffentlichen.
"Wir sind ein starker Partner für das französische Kino und etablierte Talente. Wir tragen zum Subventionsprogramm der Nationalen Filmförderung bei, aber die Streaming-Dienste wurden dazu angehalten, sich nicht für Kinostarts unserer Originalfilme zu entscheiden", erklärte Ricou-Bellan gegenüber Journalisten. "Abonnement-basierte Dienste sind durch dieses Rechte-System stark benachteiligt."
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