Risiken für die Freiheit
Ramaswamy betont, dass die Regierung eine CBDC nutzen könnte, um Bürger, die ihr widersprechen, finanziell zu sanktionieren. Er vergleicht diese potenziellen Gefahren mit den aktuellen Entwicklungen in China und verweist auf das Beispiel der kanadischen Truckers, die im Rahmen der "Freedom Convoy"-Proteste den Zugang zu ihren Bankkonten verloren.
Er sieht in einer CBDC eine Bedrohung für die Freiheit, da sie der Regierung erlauben könnte, Bankkonten oder Geldmittel zu löschen, falls jemand sich gegen die Regierung ausspricht.
Unterstützung durch Donald Trump
Ramaswamy lobt den republikanischen Spitzenkandidaten Donald Trump für dessen Ablehnung der CBDC. Trump hat öffentlich erklärt, er werde nie die Schaffung eines digitalen Dollars zulassen und gibt Ramaswamy ebenfalls Lob für diese Haltung. In Gesprächen mit Trump habe Ramaswamy seine Bedenken geteilt, woraufhin Trump sich öffentlich gegen die Einführung einer CBDC aussprach. Laut Vincent Bruns, dem Gründer von Krypto Online, könnte dies jedoch lediglich eine Taktik sein, um Wähler von Ramaswamy zu gewinnen.
Ramaswamy, ein Befürworter von Kryptowährungen, hat in der Vergangenheit geäußert, dass die US-Regierung Bitcoin als Bedrohung ihrer Existenz ansieht und deshalb zögert, die Kryptowährung vollständig zu akzeptieren. Am 16. Januar zog er sich aus dem Präsidentschaftsrennen zurück.
In seinem Statement hebt Ramaswamy die Wichtigkeit der finanziellen Unabhängigkeit und Freiheit hervor. Er betont die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit der Einführung von CBDCs, insbesondere im Hinblick auf die potenziellen Risiken für die persönliche Freiheit und Unabhängigkeit der Bürger.
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