Vermischtes

Französische VoD-Plattform LaCinetek startet in Deutschland

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Im April kommt der Streamingdienst, der historische Filme in redaktionell aufgearbeiteten Rubriken vereint, nach Deutschland.

Aus der Idee heraus, die Lücke eines legalen Angebots von zum „Kulturgut“ gehörenden Filme zu schließen, entstand 2015 der französische Streamingdienst LaCinetek. In Frankreich erstellen Filmemacher in regelmäßigen Abständen Listen mit Filmempfehlungen. Zehn Jahre nach dem Start kommt das Angebot nun auch nach Deutschland. LaCinetek startet 10. April 2025 sowohl hierzulande als auch in Österreich. Als Einstiegsangebot kostet ein Schnupper-Abo nur einen Euro für die ersten drei Monate. Danach steigt der Preis auf 4,99 Euro pro Monat. Das Jahresabo ist bereits für 49 Euro zu haben (Unter 25-Jährige zahlen den Sondertarif von nur 19 Euro). Zusätzlich gibt es das „Jahresabo + 12“ für 75 Euro, in dem zwölf Filmausleihen aus dem Gesamtkatalog beinhaltet sind.

Das Programm bleibt dem Prinzip von LaCinetek treu und präsentiert in kuratierter Form die Filmempfehlungen von international renommierten Regisseuren. Bestehend aus redaktionell aufgearbeiteten Rubriken und Filmauswahlen beinhaltet das Abo rund 30 regelmäßig wechselnde Filme. Zusätzlich können weitere Filme aus dem Gesamtkatalog von über 900 Titeln ausgeliehen werden.

Die Rubriken umfassen vierteljährliche Retrospektiven, die das Werk eines oder einer Filmschaffenden ergründen, thematische Schwerpunkte, eine monatlich wechselnde Carte Blanche eines der über 130 an dem Projekt mitwirkenden Regisseure, eine Auswahl an Schätzen des europäischen Kinos und ein bis zwei Filme des Monats, deren Entstehung und Bedeutung hervorgehoben wird.

Zum Start gibt es den „Fokus Liebe“ mit beispielsweise «A Swedish Love Story» von Roy Andersson, «Liebe 1962» von Michelangelo Antonioni, «Science of Sleep» von Michel Gondry und «Angst essen Seele auf» von Rainer Werner Fassbinder. Die Carte Blanche des Monats widmet sich zwei der Lieblingsfilme von Chantal Akerman («Mein Onkel» von Jacques Tati, «Der Blaue Engel» von Josef von Sternberg) und ihrem eigenen Werk «Jeanne Dielman». Darüber hinaus startet LaCinetek mit drei Filmen von David Lynch, einer Auswahl an französischen Film noir und einer Reihe an Filmen der Deutschen Kinemathek.

Kurz-URL: qmde.de/159211
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