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«Sternstunde der Mörder»: ARD macht Kohout-Roman zur Event-Serie

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Unter der Regie von Christoher Schier übernehmen Nicholas Ofczarek, Jonas Nay, Jeanette Hain und Devid Striesow die Hauptrollen.

Die ARD hat bekannt gegeben, dass in dieser Woche in Wien die Dreharbeiten der vierteiligen Event-Serie «Sternstunde der Mörder» zu Ende gehen. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Kriminalroman des tschechischen Autors Pavel Kohout aus dem Jahr 1995 und wird als „hintergründige Parabel über die Mechanismen von Gewalt, Mord und Hass und über ihre religiöse und nationalistische Rechtfertigung“ beschrieben. Die Regie übernimmt Christopher Schier, der das Drehbuch von Holger Karsten Schmidt inszeniert. Vor der Kamera stehen unter anderem Nicholas Ofczarek, Jonas Nay, Jeanette Hain, Devid Striesow, Karel Dobry und Gerhard Liebmann.

Die Event-Serie ist eine Produktion der Zeitgeist Filmproduktion in Koproduktion mit EPO-Film, ARD Degeto Film, NDR, ServusTV und HR in Zusammenarbeit mit Bravado Equity und Ceská Televize. Verantwortliche Redakteure von «Sternstunde der Mörder» sind Christoph Pellander, Diane Wurzschmitt und Eva Scholz (ARD Degeto Film), Karsten Willutzki (NDR), Frank Holderied und Robert Feitzinger (ServusTV) sowie Jörg Himstedt und Erin Högerle (HR). Als Produzenten für Zeitgeist Filmproduktion fungieren Markus Kaatsch, Nina Poschinski und Michael Grudsky, als Koproduzenten für EPO-Film sind Jakob Pochlatko und Dieter Pochlatko an Bord.

„Würden wir all unsere moralischen Werte über Bord werfen, wenn die gesellschaftlichen Umstände es erlaubten? Bewerten wir Täter anders, wenn ihr Verhalten vermeintlich dem eigenen Land nützt?“, fragt Christoph Pellander, Leiter Redaktion & Programm-Management ARD Degeto Film, und fügt an: „«Sternstunde der Mörder» behandelt derartige Fragen im Gewand eines packenden Krimis – in Zeiten des Rechtsrucks und autokratischer Herrscher mit erschreckender Aktualität. Autor Holger Karsten Schmidt und Christopher Schier in der Regie übertragen den Roman des legendären Pavel Kohout in die Neuzeit, der wunderbare Cast macht die Miniserie zu einem vielversprechenden TV-Ereignis.“

Die Serie spielt in Prag im März 1945, als die alliierten Befreier näher rücken. Noch herrschen aber die deutschen Besatzer über die tschechische Stadt. Nach dem Mord an einer deutschen Offizierswitwe übergibt der einheimische Hauptkommissar Beran (Karel Dobry) seinem Assistenten Jan Morava (Jonas Nay) den heiklen Fall, der strenger Geheimhaltung unterliegt. Bei seinen Ermittlungen wird Morava vom Gestapo-Beamten Erwin Buback (Nicholas Ofczarek) bei jedem Schritt überwacht. Im Auftrag des NS-Befehlshabers Meckerle (Devid Striesow) soll Buback dabei zudem verdeckt in der Prager Polizei Widerstandskämpfer ausfindig machen. Als weitere Frauen ermordet werden, beschließen die Ermittler, dem Serientäter eine Falle zu stellen. Meckerle macht ihnen jedoch einen fatalen Strich durch die Rechnung und das Morden geht weiter. Schließlich kommen Morava und Buback, die sich immer mehr vertrauen, einem Verdächtigen auf die Spur. Doch das Ende des Krieges und das damit einhergehende Zusammenbrechen der öffentlichen Ordnung überschatten zunehmend ihre Ermittlungen. Buback, der mit Meckerles Ex-Geliebten Marleen Baumann (Jeanette Hain) fliehen möchte, muss nun eine schwere Entscheidung treffen. Um ein Blutbad zu verhindern, lässt er sich auf eine riskante Mission ein.

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