Vermischtes

funk bringt Erinnerungskultur zu TikTok

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Das Format «wahr so» wird vom WDR produziert.

Am 8. Mai jährt sich zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Einer Umfrage der Jewish Claims Conference von Anfang des Jahres zufolge gaben in Deutschland in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen etwa 40 Prozent an, nicht gewusst zu haben, dass etwa sechs Millionen Jüdinnen und Juden in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden. Die Umfrage wurde breit in der Öffentlichkeit diskutiert. Um der Geschichtsvergessenheit entgegenzutreten, hat das junge ARD/ZDF-Contentnetzwerk funk nun mit «wahr so» ein neues TikTok-Format ins Leben gerufen.

Produziert wird das Format vom WDR Programmbereich Kultur und Gesellschaft. Im Fokus der Reihe stehen Menschen, die vom nationalsozialistischen Regime im Dritten Reich verfolgt wurden. Das Format will hoch emotionale Momente sichtbar machen und einen Beitrag zur Erinnerungskultur für junge Menschen leisten. Die Redaktion verantworten Eva-Marie Scherff und Jule Küpper.

Durch das Partnerprojekt „Stolpersteine NRW“ hat «wahr so» Zugriff auf tausende Biografie und historische Fotos. Die ausführlich recherchierten Geschichten erzählen die beiden Geschichts-Studierenden Franziska Höbing und Tom Hoffmann – manchmal direkt vor der Kamera, manchmal mit den Originaldokumenten zum tieferen Eintauchen. Die Videos haben eine Länge von 30 bis 90 Sekunden, in denen gleichzeitig Emotionalität hergestellt und informiert werden soll.

Mehr zum Thema... TV-Sender WDR wahr so
Kurz-URL: qmde.de/159969
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