
In «Stowaway» geht es um Guzmán, der 1993 als blinder Passagier entdeckt wurde, als er bei der Landung einer Frachtmaschine in Miami fast auf den Rädern festfror. Angeblich war er ein 13-jähriger Waisenjunge aus Kolumbien, der keine andere Wahl hatte, als ein besseres Leben in Amerika zu riskieren, doch in Wirklichkeit war Guzmán 17 Jahre alt, hatte eine Tante in Miami und eine Mutter, die in Bogotá lebte und sich große Sorgen um ihn machte.
Es sollte nicht die letzte Lüge sein, die er erzählte - und auch nicht die lächerlichste. In den nächsten zwei Jahrzehnten sollte Guzmán internationale Berühmtheit erlangen und zum größten Betrüger werden, den es bis heute gibt. „Er reiste um die Welt, legte sich einen Decknamen nach dem anderen zu und stahl Millionen von den wohlhabenden Gästen in den exklusivsten Hotels der Welt“, heißt es in der Beschreibung. “Doch egal, wie perfekt er die Identität seiner Opfer annahm, Juan war immer auf der Flucht - nicht nur vor Scotland Yard, der Polizei von Las Vegas oder Interpol, sondern auch vor einer Vergangenheit, der er offenbar nicht ganz entkommen konnte.“
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