
Als man am Montag frisch in See stach, bewegten sich die Resonanzen zunächst noch in einem recht ruhigen Fahrwasser: Gewohnt solide 8,0 Prozent bei 0,29 Millionen Werberelevanten sind sicher kein Spitzenwert, aber eben auch kein schwacher. Insgesamt ließen sich 1,08 Millionen Zuschauende zu mäßigen 5,1 Prozent an Land ziehen. Einen Tag später traten zwar noch nicht die großen Schwankungen zu Tage, runter ging es trotzdem auf langweilige 7,5 Prozent (0,25 Millionen) in der Zielgruppe.
Doch zur Freude der Verantwortlichen ergab sich eine Wellenbewegung, die die Ergebnisse zum Mittwoch wieder anhoben. Und zwar auf einen Wochenrekord von schönen 8,7 Prozent, weil 0,32 Millionen 14-49-Jährige einschalteten. Jener Wellengang setzte sich gegen Ende der Woche schließlich weiter fort - nunmehr allerdings nicht in erfreulichem Sinne. Der Donnerstag brachte nämlich eine böse Überraschung mit sich, die 4,8 Prozent Marktanteil hieß und sich auf nur noch 0,15 Millionen Jüngere Einschaltende belief - ein deutliches Absacken. Auch beim Gesamtpublikum ging es mit 0,78 Millionen deutlich unter die Millionen-Marken.
Von jenem Absacken konnte sich der Klassiker auch zum Abschluss nicht mehr erholen. Ganz im Gegenteil: Die Werte gingen im Angesicht von schlechten 4,2 Prozent noch weiter runter. Zum Wochenende erlitt «Das Perfekte Dinner auf hoher See» also förmlich Schiffbruch. Fairer Weise muss dazu gesagt werden, dass Daytime-Formate auf vielen Sendern inzwischen teils unberechenbaren Schwankungen unterlegen sind. So auch die Vorprogramme im VOX-Ablauf, welche den Wellengang des Dinners analog widerspiegeln und damit für ein wechselhaftes Lead-In sorgten.
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