
Zum ersten Mal seit dem 1. April 2004 hat somit eine normale Serienfolge mehr Zuschauer erreicht als das Phänomen «CSI». ABC und CBS versammelten mehr als 45 Millionen Zuschauer vor den TV Geräten.

Der bisherige Marktführer, CBS, ging um 20 Uhr mit seiner Reality-Show «Survivor: Cook Islands» on Air. Die besten Zeiten hat die Show noch lange nicht hinter sich – am Donnerstag reichte es für den ersten Platz um 20 Uhr – der Marktanteil belief sich auf 16 Prozent, mehr als 17 Millionen Menschen sahen die Sendung. Nach dem Start der siebten «CSI»-Staffel ging um 22 Uhr eine gänzlich neue CBS-Serie auf Sendung: Fortan soll «Shark» die Zuschauer überzeugen. Der Start gelang, auch wenn nur rund 73 Prozent der Zuschauer, die zuvor «CSI» sahen, bei CBS blieben. 14,95 Millionen Zuschauer reichten für einen guten zweiten Platz um 22 Uhr.
Akzeptable Werte fuhr auch NBC ein: Mit 8,91 Millionen Zuschauer dürfte «My Name is Earl» recht zufrieden sein – vor allem, wenn man sich die starke Konkurrenz ansieht. Ab 20.30 Uhr stiegen die Werte der Comedy-Serie «The Office» sogar nochmals leicht an: 9,14 Millionen Zuschauer waren dann dabei. Wirklich wacker schlug sich die Gameshow «Deal or no Deal», die mit «CSI» und «Grey’s Anatomy» die wohl härteste Konkurrenz überhaupt hatte. Doch NBC schaffte es, dass die Quoten im Vergleich zur Vorstunde nochmals anstiegen: Letztlich wurde eine Reichweite von 10,11 Millionen Zuschauern gemessen.
Platz Eins erkämpfte sich NBC dann um 22 Uhr: Dort startete die nunmehr dreizehnte Staffel von «ER» - und schoss auf Platz eins: 15,58 Millionen Zuschauer sahen zu.

Unter ferner Liefen waren auch die Quoten des neuen Networks The CW – dort liefen am Donnerstag allerdings nur Wiederholungen: «Smallville» begeisterte 2,73 Millionen Amerikaner, «Supernatural» kam knapp über zwei Millionen Zuseher.
Was bleibt ist eine faustdicke Überraschung und ein spannendes Duell zwischen ABC und CBS: Am kommenden Donnerstag startet ABC um 20 Uhr seine Serie «Ugly Betty», die dann den „Überlebenden auf den Cook Islands“ Konkurrenz machen wird. Es bleibt spannend in den Staaten…