
Laut "Spiegel" wird die Vertragssumme auf etwa neun Millionen Euro geschätzt - darin enthalten sind jedoch auch die Produktionskosten. Da sei so viel wie auch Sabine Christiansen bislang erhalten habe. Allerdings wird Jauch, der mit seiner Firma "I & U" die neue Show am Sonntagabend auch selbst produziert, weniger Sendungen moderieren als Christiansen, hieß es weiter.
Der größte Knackpunkt in den Verhandlungen war aber wohl der Streit um Jauchs Werbeverträge. Wie "Spiegel" und "Focus" übereinstimmend meldeten, darf der «Wer wird Millionär?»-Star aller Wahrscheinlichkeit auch weiterhin als Werbeträger in Erscheinung treten - jedenfalls für Firmen wie "Krombacher" oder "Quelle". Weiterhin umstritten sind dagegen seine Tätigkeiten für Firmen, die die "Glaubwürdigkeit der ARD beschädigen" könnten, also beispielsweise die Deutsche Telekom, da das Unternehmen selbst häufig Gesprächsgegenstand des Talks ist.

Und auch Günther Jauch selbst wird sich wohl freuen dürfen, denn sein RTL-Magazin «stern TV» wird er wahrscheinlich auch weiterhin moderieren dürfen. Lediglich im Falle eines "direkten Konkurrenzformats" sei ein Verbot vorgesehen, hieß es laut "Spiegel"-Bericht.