
Wenig zu lachen hatte FOX am Montag. Die neue Serie «Drive» sollte «Prison Break» ersetzen, wird es aber wohl nicht schaffen, die recht guten Reichweiten des Dramas zu erreichen. Nur 5,64 Millionen Menschen verfolgten die gestern gezeigte Episode – das ist wesentlich weniger als «Prison Break», das in der Regel Werte im Bereich von acht oder neun Millionen Zuschauern erreichte.
Eine beachtliche Leistung ist «24» zu attestieren, das das Maximale aus dem schwachen Lead-In herausholte. Jack Bauer verdoppelte die Reichweite nahezu und freut sich über 11,15 Millionen Zuschauer, die eine weitere Stunde der Echtzeit-Serie sahen.
CBS setzte am Montagabend – wie gewohnt auf Sitcoms – und erlitt damit in der ersten Stunde eine Schlappe. «How I met your Mother»

NBC startete gut in die Montags-Primetime, einer neuen Folge von «Deal or No Deal» (11,01 Millionen Zuschauer) sei Dank. Um 21.00 Uhr ereilte den Sender dann aber eine große Schlappe: Die schon in Deutschland gefloppte Impro-Show «Thank God, you’re here» («Gott sei Dank, dass Sie da sind») kam auf gerade einmal 6,94 Millionen zusehende US-Bürger und einen enttäuschenden Marktanteil von sieben Prozent. Um 22.00 Uhr zeigte der Sender ein «Dateline»-Spezial, das sich mit dem Amoklauf in der Virginia Tech befasste. 6,44 Millionen Amerikaner sahen zu.
Deutlich abgeschlagen war der neue Sender The CW am Montagabend. Zunächst floppten Wiederholungen der Sitcoms «Everybody hates Chris» (1,93 Millionen Zuschauer) und «All of us» mit nur 1,72 Millionen Zusehern. Nach 21.00 Uhr zeigte man Wiederaufführungen von «Girlfriends» und «The Game», die 1,95 Millionen bzw. 2,07 Millionen Menschen vor die Fernsehgeräte lockten.