
Damit fuhr die Sendung in etwa Werte auf «Verliebt in Berlin»-Niveau ein. Auffallend: Beim Gesamtpublikum schnitt man mit nur 6,9 Prozent Marktanteil schlechter ab als in den Vorwochen mit der Telenovela. Die noch etwas verhaltenen Quoten erklärt Faßler mit einer zum Teil anderen Zielgruppe: „Wir sprechen damit nicht unbedingt alle «Verliebt in Berlin»-Seher an, sondern eben zum Teil auch Menschen, die «Das perfekte Dinner» mögen.“ Hoffnung hat man in Berlin vor allem dann, wenn man die Quotenkurve genauer betrachtet.
Gestartet sei die Sendung mit einem Marktanteil von 7,8 Prozent in der Zielgruppe. Innerhalb der ersten knapp zwanzig Minuten konnte man sich dann ein gutes Stück hocharbeiten. „Kurz vor dem Werbeblock lagen wir bei 11,2 Prozent“, freut sich Kristina Faßler im Gespräch mit Quotenmeter.de und sieht das als Beweis, dass die Quoten in den kommenden Tagen durchaus steigen können. So wie es auch beim «Perfekten Dinner» der Fall war. „Auch die Kollegen von VOX mussten zunächst unterdurchschnittliche Quoten akzeptieren. Erst im Laufe der ersten Wochen hat sich die Sendung zu einem Renner gemausert.“

Wie die Quotenentwicklung des Vorabends mittelfristig aussehen wird, ist bislang noch nicht abzusehen. Am Mittwochmorgen wird in jedem Fall ein erster Trend zu erkennen sein. Sollte «Verdammt lange her» Zuschauer gewinnen, bestehen gute Chancen, dass der Berliner Sender im kommenden halben Jahr Freude mit dem Format haben wird. Sollten Verluste gemessen werden, könnte dem Sender ein neuer Problemfall ins Haus stehen.