
"Die Politik war leider der Ansicht, die Öffentlich-Rechtlichen sollten keinen eigenen Nachrichtenkanal aufbauen und nicht noch mehr Einfluss erhalten", sagte Ruge gegenüer der "WR". Ruge weiter: "Stattdessen hat die Politik die privaten, kommerziellen Sender ins Spiel gebracht, damit sie Geld verdienen konnten. Das war dann nichts."
Nun hofft er, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk "nicht wieder so starke Eingriffe der Politik erleben muss, wenn es darum geht, ins Internet zu kommen." Ruge: "Es wäre schade, wenn es zu große Beschränkungen eines öffentlich-rechtlichen Auftritts gäbe – aus Angst, die Werbemöglichkeiten der Privaten zu beschneiden.