
Nicht wesentlich besser ging es am Samstag weiter. Der alte US-Film «Matilda» konnte sich gegen die sehr harte Konkurrenz nicht durchsetzen und überzeugte nur 2,26 Millionen Zuschauer. «Deutschland sucht den Superstar» hingegen wurde von 5,49 Millionen Menschen geschaut, woraus 18,1 Prozent Marktanteil resultierten. Mit 29,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe setzte man sich auch vor ProSieben, wo «Schlag den Raab» wieder für Aufsehen sorgte. Die hochspannende und höchst unterhaltsame Show erreichte bis 01.30 Uhr 3,28 Millionen Zuschauer und somit 14,8 Prozent Marktanteil. Klar, dass andere Sender nicht unbedingt viel zu melden hatten gegen die Mega-Shows. Das meist gesehene Format gehörte trotzdem dem ZDF: Der Krimi «Ein starkes Team» konnte 6,19 Millionen Menschen anlocken. Am letzten Tag der Woche verfolgten 7,79 Millionen Menschen den neuen «Tatort» „Oben und Unten“. Ausnahmsweise überholte Sat.1 alle anderen Privatsender und ergatterte mit «Navy CIS» 3,84 Millionen Menschen. Daraufhin sorgte auch «The Mentalist» für fröhliche Gesichter. Erfolgreich war auch ProSieben, da «16 Blocks» mit Bruce Willis über drei Millionen Menschen interessierte. «Stirb langsam – Jetzt erst recht» verbuchte ab 22.15 Uhr satte 28,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. «Im Dutzend Billiger 2» konnte da nicht mithalten (2,93 Millionen Zuschauer beziehungsweise 8,7 Prozent Marktanteil).

... ist die Doku-Reihe «37 Grad». 3,04 Millionen Menschen schauten am Dienstagabend ab 22.20 Uhr die Dokumentation mit dem Titel „Generation Porno“. Damit erreichte das Format den höchsten Marktanteil des Abends (13,7 Prozent) und zeigt, dass brisante und dabei hochwertig aufgearbeitete Themen den Nerv der Zuschauer treffen.

... geht an den Film «Mein Leben». Die Verfilmung von Marcel Reich Ranickis Biografie wurde an diesem Mittwoch zum zweiten Mal ausgestrahlt, wobei sie von 3,77 Millionen Menschen gesehen wurde und von dem belanglosen ZDF-Film «Liebe ist Verhandlungssache» und «Raus aus den Schulden» geschlagen wurde.

... ist die 104. Auf diesen Platz schaffte es in dieser Woche die Erstausstrahlung der neuen Sketch-Comedy mit Dirk Bach. 1,44 Millionen Menschen wollten ihn sehen. Somit reiht sich die Sendung nahtlos in die selbst produzierten erfolglosen Freitagabendformate ein.

... ist der US-Film «Prestige – Die Meister der Magie». Dieser Film von Christopher Nolan wurde am Ostermontag von ProSieben gesendet und ging gnadenlos unter. Er kam auf den 86. Platz im Wochenranking und lief mit 10,6 Prozent Marktanteil bei den „Jungen“ unter Schnitt. Eine Schande für einen solch grandiosen Film.

ProSieben ist bei den 14- bis 49-Jährigen vier mal vertreten (mit dem Sonntags-Blockbuster, «Germany's Next Topmodel», «Schlag den Raab» und «Fringe»), bis Sat.1 mit «The Mentalist» auftaucht. Die ersten zehn Plätze werden mit Ausnahme von «Wetten, Dass..?» ausschließlich von RTL beschlagnahmt.