Oscarprämierte Dramen, ein glatzköpfiger John Travolta und das neueste Abenteuer der Pixar-Konkurrenz. Neu im Kino.
«From Paris with Love»

Begab sich in «96 Hours» noch Liam Neeson («Schindlers Liste», «Batman Begins») auf einen persönlichen Rachefeldzug durch die Metropole, ist es nun John Travolta («Pulp Fiction», «Im Körper des Feindes»), der sich dort auf die Jagd nach Terroristen macht. Ihm wird mit dem von Jonathan Rhys Meyers («Kick It Like Beckham», «Die Tudors») verkörperten Agenten James Reese ein Partner zur Seite gestellt, der mit seiner bedachten Art gegensätzlicher nicht sein könnte. Auch wenn schon «96 Hours» trotz des Mangels an vordergründigem Humor in seiner dezenten Übertriebenheit nicht übermäßig ernst zu nehmen war, scheinen Besson und Morel in «From Paris with Love» allein schon mit ihrer Konstellation der Protagonisten mehr Wert auf einen humorvollen Ton zu legen. Untermauert wird diese Annahme zweifellos durch den Trailer zum Film. Wenngleich der Actionthriller durch eine solche Ausrichtung sicherlich nicht die Härte und Intensität von «96 Hours» erreichen dürfte, versprechen die Besetzung und Morels bisherige Arbeiten dennoch kurzweilige, wenn auch anspruchslose Unterhaltung.
OT: «From Paris with Love» von Pierre Morel; mit John Travolta, Jonathan Rhys Meyers, Kasia Smutniak, Richard Durden und Amber Rose Revah.
«Drachenzähmen leicht gemacht»
Spätestens mit den Leinwandauftritten des Ogers Shrek haben sich die DreamWorks Animation Studios neben Marktführer Pixar als ernst zunehmende Größe in der Welt der Animationsfilme etabliert. Dabei blicken einige der Animatoren von DreamWorks sogar auf eine Vergangenheit bei den Walt Disney Studios zurück, zu denen Konkurrent Pixar bekanntlich ja gehört. So auch Chris Sanders und Dean DeBlois, die beide an Disneys «Mulan» mitgearbeitet haben und vor allem durch den von ihnen erdachten Zeichentrickfilm «Lilo & Stitch» Berühmtheit erlangten. Bei letzterem lieh Sanders der Hauptfigur Stitch sogar seine Stimme.

OT: «How to Train Your Dragon» von Chris Sanders und Dean DeBlois; dt. Sprecher: Daniel Axt, Dominic Raacke und Emilia Schüle.