
Den Auftakt am 9. April 2010 um 21.15 Uhr bildete der 90-Minüter „Chancen“. Die Gesamtreichweite belief sich auf 2,80 Millionen Bürger und daraus resultierenden 9,6 Prozent Marktanteil. Damit lag man immerhin 24 Prozent unter dem gegenwärtigen Senderschnitt. Auch die jüngeren Zuschauer blieben der Sendung weitestgehend fern: Lediglich 550.000 14- bis 49-Jährige fieberten mit – ein schwacher Marktanteil von 4,7 Prozent. Am folgenden Freitag verzeichnete man mit 620.000 Interessierten (5,3% MA) ein geringfügiges Wachstum. Auch insgesamt ging es mit „Überraschungen“ leicht bergauf, bevor die dritte Woche schließlich den Höchstwert der Ausstrahlung aufstellen sollte: 2,93 Millionen Personen ab drei Jahren sahen die zweite Folge und sorgten für 9,7 Prozent Marktanteil.
„Sicherheit“ wurde am 23. April 2010 von insgesamt 2,97 Millionen Menschen verfolgt, was 10,4 Prozent Marktanteil zur Folge hatte. Bei den Werberelevanten kratzte man mit Hilfe von 680.000 und 6,1 Prozent Markanteil gar am Medianwert von 6,2 Prozent. Damit war der recht kurze Höhenflug für «KDD» jedoch bereits beendet - im Folgenden war ein kontinuierlicher Talmarsch zu beobachten. Nur 2,97 Millionen Anhänger schalteten in Woche vier ein, 430.000 stammten aus der werberelevanten Zielgruppe, deren Beteiligung im Falle der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt allerdings nur vermindert ins Gewicht fällt. Es wurden 8,7 bzw. 4,3 Prozent Marktanteil erzielt.

Die fünfte Episode der Staffel, „Schutz“, vermochte es ein letztes Mal Einzug in den zweistelligen Millionenbereich zu finden: 2,44 Millionen Menschen hatten eingeschaltet, desolate 8,1 Prozent Marktanteil standen zu Buche. 580.000 14- bis 49-Jährige waren mit von der Partie und sicherten dem ZDF 4,9 Prozent Marktanteil. Zahlen, mit denen man sich nicht länger zufrieden geben wollte. Die zwei verbliebenen Episoden mussten Wiederholungen der Serie «SOKO Leipzig» und dem Magazin «heute-journal» weichen und waren fortan erst um 22.30 Uhr zu sehen. Dort ging es mit der vielfach ausgezeichneten Serie schließlich im Schattendasein zu Ende.

Beim Gesamtpublikum kam die dritte Staffel «Kriminaldauerdienst» durchschnittlich auf 2,26 Millionen Zuschauer und somit 8,1 Prozent Marktanteil. Im Schnitt wurden 500.000 14- bis 49-Jährige gezählt, über einen Marktanteil von 4,6 Prozent kommt man damit nicht hinaus. Derart desaströs lief es für die Serie bislang nie – die Erstausstrahlungen auf arte und auch das offizielle Aus waren der Misere mit Sicherheit nicht von Vorteil. Die Absetzung dürfte selbst Linientreue zufrieden stellen, wurden doch letztlich alle Storylines zu einem runden Abschluss gebracht.