Stallones Actionparty, ein Tanzfilm in 3D, düstere Knetanimation und Zac Efron trifft Orson Welles. Die Kinoneustarts.
«Mary & Max - oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?»

Erzählt wird die Geschichte der 8jährigen Mary, die von ihren Eltern vernachlässigt wird und so aus Einsamkeit und Mitteilungsbedürfnis beginnt, eine Brieffreundschaft mit dem zufällig von ihr ausgewählten 36 Jahre älteren Max aufzubauen. Der übergewichtige und am Asperger-Syndrom leidende New Yorker ist zunächst überrascht über die plötzliche Post, bezieht jedoch ebenso wie Mary aus den Briefwechseln schon bald die Kraft, mit schwierigen Lebenssituationen fertig zu werden. Dabei richtet sich Regisseur Adam Elliot mit der vorherrschenden melancholischen Grundstimmung, den hier und da immer wieder angesprochenen ernsten Themen und einer großen Prise schwarzem Humor zweifellos an ein erwachsenes Publikum. Ist man der eigenwilligen Tricktechnik grundsätzlich nicht abgeneigt, verspricht «Mary und Max» kuriose und rührende Animationsunterhaltung der besonderen Art mit zwei skurrilen, aber liebenswerten Protagonisten.
OT: «Mary and Max» von Adam Elliot; Sprecher im Original: Toni Collette, Philip Seymour Hoffman und Eric Bana.
«Ich & Orson Welles»
Teeniestar Zac Efron erlangte hauptsächlich durch seine Hauptrolle in den überaus populären «High School Musical»-Filmen internationale Berühmtheit. Bereits der erste der insgesamt drei Teile ebnete dem heute 22jährigen Schauspieler aber auch endgültig den Weg auf die große Leinwand. Nachdem er in der ansonsten sehr sehenswerten Musical-Adaption «Hairspray» (2007) eine eher bescheidene

Die Handlung von «Ich & Orson Welles», in der tatsächlich verbürgte Fakten mit zahlreichen fiktiven Elementen vermengt werden, ist jedoch im Jahr 1937 und somit noch kurz vor diesen bedeutenden Meilensteinen in Welles’ Karriere angesiedelt. Zu jener Zeit ist der gerade einmal 22jährige mit seiner modernen Theaterinszenierung von Shakespeares «Julius Caesar» beschäftigt. Durch Zufall ergattert der 17jährige Richard (Zac Efron) eine kleine Rolle in ebenjenem Stück. Begeistert vom Theaterleben, sieht er sich fortan den Launen des aufbrausenden Regisseurs ausgesetzt, den er unausstehlich, zugleich aber auch faszinierend findet. Als böte dieses angespannte Arbeitsklima nicht schon genügend Grundlagen für Reibereien, verguckt sich Richard auch noch in Welles’ hübsche Assistentin Sonja (Claire Danes).
OT: «Me and Orson Welles» von Richard Linklater; mit Zac Efron, Christian McKay, Claire Danes, Ben Chaplin und James Tupper.