Tom Gerhardts «Superbullen» und ein «Auftragslover» eröffnen das Kinojahr 2011.
«Die Superbullen – Immer Freund und Helfer»

Für «Voll normaaal» und «Ballermann 6», deren Stil und Charaktere als Vorbild für die Serie «Hausmeister Krause» dienten, zeichnete nicht etwa derselbe Regisseur verantwortlich. Ersterer Film wurde noch von Ralf Huettner («Vincent will Meer») in Szene gesetzt, während für «Ballermann 6» Gernot Roll in Zusammenarbeit mit Tom Gerhardt selbst die Regie übernahm. Der eigentliche Kameramann feierte mit diesem Film quasi sein Debut als Regisseur und übernahm diese Rolle in Zukunft auch immer öfter. So hat er in den letzten Jahren beispielsweise «Räuber Hotzenplotz» (2006) und «Männersache» (2009) auf die Leinwand gebracht. Für «Die Superbullen» kehrt Roll nun zurück zu seinen Wurzeln. Neben Gerhardt und Sözer spielt auch Axel Stein -bekannt als Tommie aus «Hausmeister Krause»- einen Gesetzeshüter.
OT: «Die Superbullen – Immer Freund und Helfer» von Gernot Roll; mit Tom Gerhardt, Hilmi Sözer, Axel Stein, Thomas Heinze und Götz Otto.
«Der Auftragslover»
Liebe macht blind. Diese Binsenweisheit hat Alex sich und seinen Angestellten, ihres Zeichens Alex' Schwester und deren Gatte, als ewiges Mantra auferlegt. Und mit diesem Hintergedanken gehen die drei tagtäglich an ihre Arbeit als professionelle Auftragslovers. Bei ihren Klienten handelt es sich um verzweifelte Eltern, Geschwister und Freunde, die das

Verkörpert wird Alex von Romain Duris, bekannt aus «L'auberge espagnole» (2002) an der Seite von Audrey Tautou, «So ist Paris» (2008) und «Afterwards» (2008). Die Darstellerin der Juliette ist Vanessa Paradis, die nicht unbedingt in ihrer Tätigkeit als Model oder Sängerin, sondern eher Johnny Depps Lebenspartnerin geläufig sein dürfte. Regisseur des Filmes ist Pascal Chaumeil, der bislang eher in der Fernseh-Branche tätig war und mit «Der Auftragslover» sein Kinodebut feierte. Von dessen Qualität kann sich das deutsche Publikum ab Donnerstag einen Eindruck verschaffen – die Kritiken sind größtenteils recht positiv.
OT: «L'Arnacœur» von Pascal Chaumeil; mit Romain Duris, Vanessa Paradis, Julie Ferrier, Andrew Lincoln und Helena Noguerra.