
„Mit der zusätzlichen Übertragung in 3D werten wir das Samstagabendspiel weiter auf und kommen damit auch den Wünschen der TV-Zuschauer entgegen“, sagt DFL-Geschäftsführer Tom Bender. Aufgrund neuer Grafikelemente könne die Qualität der Ausstrahlung für den Zuschauer sichtbar gesteigert werden. Beim Regie- und Kamerakonzept für die Live-Übertragung kommen insgesamt acht 3D-Kameras an unterschiedlichen Positionen im Stadion zum Einsatz – unter anderem eine Pole- und eine Steadicam sowie zwei Chipkameras.
Um den bestmöglichen 3D-Effekt zu bekommen, wird die Kamera möglichst nah am Spielfeld positioniert. Die DFL-Tochter Sportcast stellt die 3D-Bilder her, die auch das Basissignal für alle 612 2D-Spiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga liefert . Für den Zuschauer wirkt das dann so als sei er ganz nah am Spielgeschehen, beschreibt die DFL die Technik. Die 3D-Produktion von Sportcast wird durch ein speziell entwickeltes 3D-Grafikset unterstützt. So können auch Statistiken in bester 3D-Qualität angesehen werden. Seit der Rückrunde der abgelaufenen Saison boten Sky und die IPTV-Plattform „Liga total!“ ein Sonntagsspiel der Bundesliga in einer dreidimensionalen Live-Übertragung an.