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Seine neue Amtszeit tritt Wrabetz zum 1. Januar 2012 an und bleibt bis zum 31. Dezember 2016 ORF-Chef. Seine Wiederwahl galt schon im Vorfeld als sicher. Seinem Mitbewerber um den Posten, dem Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz, wurden vor der Wahl keine Chancen eingeräumt. Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) hatte jedoch scharfe Kritik an der Personalie geäußert.
Vor der Wahl war darauf hingewiesen worden, dass Wrabetz mit dem Ziel gescheitert sei, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Österreich eine Unverwechselbarkeit und Eigenständigkeit zu verpassen. Der VÖP fordert dabei unter anderem eine Beschneidung der Werbemöglichkeiten des ORF und ein Verbot der Kommerzialisierung seiner Online-Videothek „TV-thek“. Wrabetz hat jedoch gänzlich gegenteilige Pläne.