«Das gibt Ärger»

Die Action-Romantikkomödie wurde durchwachsen bis schlecht aufgenommen. Björn Becher von Filmstarts bewertete die neue Regiearbeit von McG leicht überdurchschnittlich, da sie „vor allem auf amüsante Weise überdreht ist“, selbst wenn die Nebendarsteller Angela Bassett und Til Schweiger „völlig eindimensionale Randfiguren“ darbieten und es gelegentliche Längen gebe. Letztere würden immerhin dank spaßiger Oneliner „immer wieder in einen Lacher münden“. Annekatrin Liebisch bewertet die Komödie hingegen unterdurchschnittlich, da Regisseur McG zwar erneut „sein Händchen für perfekten Style“ beweise, die Geschichte allerdings zu holprig erzähle und die Vermischung von Action und Romantikkomödie „unbeholfen“ sei. Für Richard Roeper von ReelzChannel ist «Das gibt Ärger» aus diesen Gründen sogar „einer der schlechtesten Filme dieses Jahres“.
OT: «This Means War» von McG; mit Tom Hardy, Chris Pine, Reese Witherspoon, Angela Basset und Til Schweiger
«Die Reise zur geheimnisvollen Insel»

Dem Familienfilm gibt die Redaktion von Kinderfilmwelt eine durchschnittliche Sehempfehlung: Er sei „wie ein bunter Flickenteppich“ und könne „die verschiedenen Ideen und Versatzstücke aus Jules Vernes fantastischen Romanen und aus erfolgreichen Filmen“ nur locker zusammenhalten. Jedoch nehme sich das Abenteuer „nicht so ernst“, weshalb es „immer wieder etwas zu lachen“ gebe. Sascha Koebner von Film-Dienst bezeichnet ihn als „kurzweilig-rasant“, aber auch kopflos und aufgrund seiner „eindimensionalen Figuren“ anspruchslos. Viele andere Kritiker können den bunten Effekten und der sehr simplen Handlung viel weniger abgewinnen. So merkt Wesley Morris vom Boston Globe an, dass der Film durchgehend unsympathisch sei und „selbst am ambitionslosen Standard einiger Kinderfilme“ bemessen Probleme habe, sich für's Babysitten zu qualifizieren.
OT: «Journey 2: The Mysterious Island» von Brad Peyton; mit Dwayne Johnson, Michael Caine, Josh Hutcherson, Vanessa Hudgens und Kristin Davis
«Die eiserne Lady»

Das Biopic mit der diese Woche für ihre Rolle der Margaret Thatcher Oscar-prämierten Meryl Streep wird abseits eben dieser Performance von den Kino-Kritikern größtenteils negativ aufgefasst. Dimitrios Athanassiou von MovieMaze bezeichnet das Drama als „ein merkwürdiges Portrait, das sich viel zu sehr auf die späten Jahre der Ex-Politikerin konzentriert“ und „ein weinerliches, zuweilen auch mitleiderzeugendes Bild“ einer Persönlichkeit zeichne, die als rigoros bekannt war. Die zwischen der Gegenwart und kurzen Rückblenden wechselnde Erzählweise wird generell als das größte Problem des Films beschrieben. Christoph Schelb von OutNow.ch erläutert beispielsweise, dass diese «Die eiserne Lady» „letztendlich eher wie eine TV-Produktion aussehen“ ließen und die Handlung „pathetisch und sogar kitschig“ sei. Zu den Verteidigern des Films, die ihn über Streeps intensive Performance hinausgehend loben, gehört Richard Corliss von der TIME, der ihn als „clevere und ungewöhnlich rührende Unterhaltung“ ansieht.
OT: «The Iron Lady» von Phyllida Lloyd; mit Meryl Streep, Jim Broadbent, Anthony Head und Richard E Grant