
Generell seien die wirtschaftlichen Hürden für einen ernstzunehmenden Wettbewerb mit dem Bezahlfernsehenunternehmen zu hoch, so dass kein potentieller Mitbewerber fähig sei, eine vergleichbare Logistik und ein ähnliches Angebot aufzubauen. Darüber hinaus seien britische Pay-TV-Kunden allgemein unwillig, ihren Anbieter zu wechseln, wodurch die Konkurrenten des Marktführers zusätzlich geschwächt werden.
Nun steht es abzuwarten, ob die Wettbewerbshüter auf rechtlichem Wege gegen BSkyB vorgehen werden. Noch im Mai dieses Jahres stimmten sie der Sichtweise des Unternehmens zu, dass durch On-Demand-Portale ein ausreichender Wettbewerb entstehen könne, doch die aktuelle Marktbeobachtungsstudie spricht nun eine andere Sprache.