
Dieser Erfolg blieb allerdings beim Serienstart am Dienstagabend erst einmal aus. Gerade einmal 0,07 Millionen Zuschauer und somit 0,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum schalteten die neue Scripted-Reality-Soap ein. Beim jungen Publikum begeisterten sich nur 0,3 Prozent und 0,02 Millionen Zuschauer für die wilde WG. Damit liegt man deutlich unter dem Sport1-Senderschnitt.
Dies lag sicherlich auch an der Fußballübertragung im Ersten. Erwartungsgemäß entschieden sich die meisten Sportbegeisterten für das WM-Qualifikationsspiel, in dem Deutschland die Färöer-Inseln schlug. Allerdings ist es auch fraglich, ob es eine kluger Schachzug der Sport1-Programmplaner war, die neue Reality, die für den Sender einen relativ großen Auftrag darstellt, an einem Abend zu starten, an dem eine WM-Qualifikation übertragen wird.
Deshalb sind die schwachen Quoten des Reality-Starts auch noch nicht als Weltuntergang zu deuten. Vielleicht finden sich bei den kommenden Ausstrahlungen mehr Zuschauer für die sportverrückte Luder-WG, da im Konkurrenzprogramm keine größeren Sportevents zu sehen sein werden.